GANZ EINFACH ZUR BIKINIFIGUR
Jedes Jahr quälen sich tausende von Frauen im Frühjahr mit
diversen Crash-Diäten, um schnell noch vor der Badesaison die
angefutterten Pfunde los zu werden. Meist stellt sich jedoch rasch
der Jojo-Effekt ein und die mühselig abgehungerten Pfunde sind
wieder auf den Hüften. Mit ein paar Tricks, kann Frau sich diese
Qualen ersparen und auf leichtem und vor allem gesundem Wege zur Bikinifigur
gelangen. Wer nur das eine oder andere Kilo abspecken will, um wieder
seine Idealfigur zu bekommen, muss nicht gleich zu knallharten Diäten
greifen. Viel besser und langfristig wirksamer ist es, sich im Alltag
mehr Bewegung zu verschaffen. Schon eine halbe Stunde Bewegung am
Tag reicht aus, um auf Dauer in Form zu bleiben. Dabei muss man noch
nicht einmal ins Fitness-Studio gehen. Gehen Sie Treppen statt Aufzug
zu fahren, nehmen Sie das Fahrrad anstelle des Autos oder gehen Sie
zu Fuß. Ein kurzer Spaziergang im schnelleren Tempo jeden Tag
wird auch Ihrem Teint gut tun.
Bei der Ernährung sollten Sie auch im Winter darauf achten,
viel Obst und Gemüse zu essen, denn das kann Ihr Körper
leichter und schneller verarbeiten. Tierisches Fett sollte von Abnehmwilligen
natürlich gemieden werden. Besser sind kohlenhydratreiche Nahrungsmittel,
wie Kartoffeln, Reis, Hirse oder Vollkornprodukte. Sie machen lange
satt und enthalten Ballaststoffe sowie wertvolle Mineralstoffe.
Essen Sie lieber mehrere kleine Mahlzeiten am Tag und versuchen
Sie, zu große Portionen zu vermeiden. Das hilft Ihnen, länger
ein Sättigungsgefühl zu verspüren und Sie haben öfter
etwas, worauf Sie sich freuen können. Ideale Unterstützung
bekommt unser Körper hier von Pflanzensäften ohne Alkohol
aus der Apotheke. Der Saft von Artischocken fördert beispielsweise
vor allem die Fettverdauung und senkt den Cholesterinspiegel. Der
hohe Kaliumgehalt von Kartoffeln fördert die Ausscheidung und
die enthaltenen Schleimstoffe wirken wohltuend auf die empfindlichen
Schleimhäute im Darm und im Magen.
Mit etwas Bewegung, gesunder Ernährung und Harmonie
im Magen-Darmtrakt bekommt man zu der ersehnten Bikini-Figur
auch gleich ein frisches Aussehen und Energie für einen
langen Sommer.
(Alle Angaben ohne Gewähr)
DIE ERFINDUNG DES BIKINIS
Es gibt ein Mosaik aus dem 4.Jahrhundert nach Christus, auf dem
Frauen bereits im Zweiteiler dargestellt sind. Offiziell wurde der
Bikini allerdings erst im 20.Jahrhundert erfunden. Schon in den 20er
Jahren zeigten sich freizügige Damen mit einem handbreiten Streifen
nackter Haut am Strand. Am 18. Juli 1946 ließ der französische
Maschinenbauingenieur Louis Réard den zweiteiligen Badeanzug
beim Pariser Patentamt eintragen. Den ersten Bikini, der öffentlich
von einer Striptease-Tänzerin in Paris präsentiert wurde,
sah man als Mode-Skandal an. Sein Name rührte vom ersten Atomversuch
her, den die Amerikaner nur vier Tage zuvor auf dem Bikini-Atoll unternommen
hatten. Réard hatte den Bikini von vornherein untrennbar mit
der Geschichte der Atomversuche verbunden: Erstens wegen des Namens
und zweitens war der Stoff, aus dem der erste Bikini bestand, mit
Bildern und Texten aus Zeitungsausschnitten bedruckt, die von dem
Bombenabwurf berichteten. Im konservativen Nachkriegsdeutschland trauten
sich die Frauen noch lange nicht, diese freizügige Mode beim
Baden zu tragen. Als man 1958 die Chemiefaser Lycra erfand, wandelte
sich auch hierzulande die Einstellung zum Bikini. In den 60er Jahren
fand dann ein sensationeller Wandel statt: Happenings in der Kunst,
Sit-ins im Park, Kommunen, Anti-Baby-Pille und freie Liebe überall.
Der Bikini setzte sich an den Stränden und Seen durch und Designer
kreierten die verschiedensten Formen und Farben. Sie brachten immer
wieder neue Kreationen und Richtlinien auf den Mode-Markt.
In diesem Jahr sind raffinierte Einteiler wieder stark im Kommen,
die mehr ent- als verhüllen. Schnürchen, Raffungen und Rüschen
machen den Badeanzug zum Blickfang des Sommers. Wer lieber Bikinis
trägt, liegt mit Neckholder-Tops und Hotpants voll im Trend.
Auch der Triangel-Bikini gehört nach wie vor zu den Favoriten
der Bademoden-Designer. Und die Farben? Klassisch und sehr sexy wirken
Modelle in Schwarz. Wer topmodisch und trendy sein will, setzt auf
Türkis und Rosa, die ohne Zweifel zu den gefragtesten Farben
in diesem Sommer gehören.
|