PLAUENER SPITZE
Die Plauener Spitze ist seit mehr als 120 Jahren Inbegriff für
hohe handwerkliche Kunst in der Spitzenstickerei. Die erste Stickereitechnik
wurde im Vogtland zu Beginn des 19. Jahrhunderts eingeführt.
Man nannte diese Art der Stickerei Handplattstichstickerei.
Daraufhin entwickelte sich 1880 die Tüllstickerei, die als Ausgangspunkt
für die spätere Bezeichnung Plauener Spitze gilt. 1883 wurden
die ersten Schiffchenstickmaschinen aufgestellt, mit der diese Art
von Spitze maschinell produziert werden konnte. Die Ätzspitze
oder auch Luftspitze begann unter dem Namen «Plauener Spitze» ihren
Siegeszug um die Welt.
Auf der Weltausstellung 1900 in Paris wurde Plauener Spitze
am 18. August mit dem Grand Prix ausgezeichnet.1912 hatte die Plauener
Spitze ihre Blütezeit. Über 16 000 Stickmaschinen waren
im Einsatz. Danach erlebte die Branche ein ständiges Auf und
Nieder.
Im zweiten Weltkrieg wurden die meisten Maschinen und Musterkollektionen
völlig zerstört. Nach 1950 lebte die Spitzen- und Stickereiindustrie
allerdings wieder auf. Einen weiteren wirtschaftlichen Höhepunkt
erlebte die Plauener Spitze 1982, als die zarten Stoffgebilde auf
1400 Stickmaschinen produziert und in mehr als 40 Länder exportiert
wurden. Heute findet man Plauener Spitze bei Raumtextilien wie Gardinen
und Tischwäsche sowie für Produkte der Damenoberbekleidung.
Das gesamte Spitzenangebot enthält Ätzstickereien, Tüllstickereien,
Stoffstickereien, bestickte Gardinen, klassische Spitzendecken, Tapisserie,
modische Accessoires, Taschentücher, Blusen und Kleider sowie
Spitzen und Stickereien für feine Damenunterwäsche.
(Alle Angaben ohne Gewähr)
NIE MEHR BÜGELN VON HEMDEN UND BLUSEN
Haben Sie mindestens sechs Hemden und Blusen pro Woche zu bügeln? Würden
Sie am liebsten die Wäsche in die Reinigung bringen, weil Ihnen die
Bügelarbeit zu viel wird? Dann sollten Sie unbedingt weiterlesen, denn
es gibt etwas Neues auf dem Markt, dass Ihnen das Bügeln erleichtert.
Die Bügelhilfe ist seit November 2003 auf dem Markt
und nennt sich „Dressman“. Das Gerät ist
denen der Wäscherei sehr ähnlich. Das Hemd oder
die Bluse wird hierbei gleichzeitig getrocknet und gebügelt.
Dressman ist eine Bügelpuppe aus Fallschirmseide mit
Airbags und bewältigt Hemden von Größe 35
bis 50 und Blusen von Größe 38 bis 52.
Das schleuderfeuchte Hemd wird über die Bügelpuppe
gezogen, eingespannt und glatt gezogen. Anschließend
wird das passende Bügelprogramm (Kaltluft, Seide, Viskose,
Baumwolle, Leinen oder Flanell) eingestellt und warme Luft
strömt durch die Bügelpuppe, die sich dabei kräftig
aufbläst. Kalte Luft fixiert die Arbeit am Ende. Baumwollhemden
sind nach sieben bis acht Minuten fertig. Lediglich Krägen
und Ärmel erfordern manchmal ein Nachbügeln.
Vorteile des Dressman:
- Sie ersparen sich Arbeitszeit, da Sie sich das Aufhängen oder das Einräumen in den Wäschetrockner sparen können.
- Im Gegensatz zur wöchentlichen Reinigung ist der Dressman auf lange Sicht wesentlich kostengünstiger und vor allem können Sie auch hier Arbeitszeit einholen, da Sie sich den Weg zur Reinigung sparen.
- Im Vergleich zum klassischen Bügeleisen belasten die geringen Temperaturen die Kleidung deutlich weniger und Glanzstellen sind ab sofort kein Thema mehr.
Nachteile des Dressman:
- Der Dressman erfordert zunächst eine recht hohe Investition, denn er kostet um die 1000 Euro. Allerdings sparen sie langfristig gesehen durch den Dressman, wenn Sie Ihre Wäsche sonst in die Reinigung gegeben haben.
- Das Gerät ist relativ laut.
- Der Dressman benötigt viel Platz und muss deshalb immer wieder auf und ab gebaut werden, was wiederum Zeit kostet.
- Das Gerät erhöht die Raumfeuchtigkeit,
deshalb ist der beste Standort ein gut belüfteter
Hauswirtschaftsraum.
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