TIPPS FÜR STRAFFERE HAUT
Mit ein paar einfachen Beautytipps können Sie Ihre Haut länger
straff und elastisch halten. Durch regelmäßige Körper-Peelings
wird Ihre Haut seidenweich und gut durchblutet.
Zum Beispiel mit einem Bodypeeling auf Fruchtsäurenbasis,
das auch den Fettstoffwechsel in den Zellen in Schwung bringen
kann. Entschlackende Bäder mit Meersalz und Algen wirken
zusätzlich entwässernd und hautkräftigend.
2-3 Vollbäder pro Woche führen schnell zu sichtbaren
Erfolgen.
Anti-Cellulite Ölbader wirken ebenfalls hautglättend.
Nach dem Baden sollten Sie sich unbedingt eincremen, um Ihre
Körperkonturen in Form zu bringen.
Anti-Cellulite Produkte sind durchblutungsfördernd,
sorgen für eine straffere Haut und spenden viel Feuchtigkeit.
Es gibt belebende Körpergels, die Koffein und ätherische
Zitrusöle enthalten und auf diese Weise zugleich kühlen
und durchbluten. Andere Cremes glätten dagegen mit Kakaoschalenextrakten,
Vitamin A, Ginkgo, Arnika oder Heublumen. Legen Sie in regelmäßigen
Abständen einen Beauty-Tag ein, an dem Sie die Seele
baumeln lassen und richtig entspannen.
(Alle Angaben ohne Gewähr)
DESSOUS NUR FÜR SCHLANKE FRAUEN
Viele Frauen denken, man müsste Model-Maße besitzen, um
schöne und reizvolle Dessous anziehen zu können. Die meisten
Frauen über 35 haben längst barocke Rundungen bekommen und
sind weit von Modelmaßen entfernt. Gerade Mütter haben
in vielen Fällen Figur-Probleme. Kann Frau es trotzdem wagen,
dünne Stoffe, Figur und viel Haut zu zeigen?
Ja, denn mit dem richtigen „Untendrunter“ kommt
luftig-leichte Sommerkleidung erst optimal zur Geltung. Es
gibt bereits zahlreiche Unterwäsche-Designer und -Hersteller,
die gerade für Frauen mit ein paar Pfunden mehr auf den
Hüften vorteilhafte und kleidsame Dessous kreiert haben.
Diese Dessous sind aus festeren Stoffen gearbeitet, stützen
den Körper und lassen sogar Fettpölsterchen verschwinden.
Körper und Kurven werden in Form gebracht und verleihen
den Frauen neue Selbstsicherheit, so dass der Modesommer zum
Vergnügen wird. Sportiv-funktionale Dessous sind ideal
für Freizeit- und Sportaktivitäten und können
obendrein echte Hingucker sein.
Dass solche Dessous optimal sitzen und superbequem sind,
liegt übrigens nicht nur daran, dass sich ihr Design
an den Funktions-, Stütz- und Komfortbedürfnissen
großer Größen orientiert: Viele qualitativ
hochwertige Modelle werden, bevor sie in Serie gehen, im Alltag
Probe getragen.
ENTWICKLUNG VON UNTERWÄSCHE UND DESSOUS
Unterwäsche war nicht immer selbstverständlich. Erst zu Beginn
des 19. Jahrhunderts, und auch dann nur sehr vereinzelt, begann man
in den höheren Gesellschaftsschichten, Unterwäsche zu tragen.
Die einfachere Bevölkerung trug bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts
keine Unterwäsche. Frauenunterhosen bestanden bis ca. 1900 aus
zwei Röhren, diese waren im Schritt offen und wurden nur in der
Taille mit Hilfe von Bändern festgehalten. Erst die Reformbewegungen
des beginnenden 20. Jahrhunderts bewirkten, dass die Unterhosen im Schritt
zusammengenäht wurden.
Als die Damenoberbekleidung nach dem 1. Weltkrieg enger und kürzer
wurde, folgte auch die Damenunterwäsche mit weniger lang und dafür
eng anliegenden Formen. Um 1930 wurden Schlupfhosen kreiert, die Vorläufer
unserer heutigen Slips. Sie waren damals allerdings viel länger
und weiter als die heutigen Modelle. Im Laufe des 20. Jahrhunderts entwickelte
sich Unterwäsche dann vom totgeschwiegenen notwendigen Übel
zum industriellen Massenartikel.
Das Umformen von Filz und Stoff zu Hüten legte 1970 den Grundstein
zur thermischen Verformung von Textilien und damit auch zur Herstellung
von Büstenhalterschalen. Gleichzeitig veränderte sich auch
die Werbung für Unterwäsche enorm. War die Werbung zunächst
sehr konservativ und zurückhaltend, wurde sie im Laufe der Jahre
sehr körperbewusst und spielte mit den weiblichen Reizen.
Die Materialien, die Farben und die Verarbeitung haben sich in
den letzten Jahrzehnten extrem verändert und weiterentwickelt.
Die populärsten Formen sind heute der Tanga, Frenchcut, Page oder
Panty. Die unterschiedlichen Materialien haben ihre Vor- und Nachteile.
Baumwolle ist strapazierfähig und hautfreundlich, da aus natürlichen
Materialien, pflegeleicht und preisgünstig, aber auch relativ schwer
und langsam zu trocknen. Kunstfaser wie Polyester oder Nylon dagegen
trocknen relativ schnell, wirken wärmeisolierend und leiten Feuchtigkeit
schnell ab, sind aber meist relativ teuer, nur bei niedriger Temperatur
waschbar und nehmen Körpergerüche schneller auf.
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