SCHLANGENLEDER UND ANDERE SOUVENIRS
In Afrika und anderen fernen Reisezielen gibt es vielerorts
ausgefallene und exotische Souvenirs. Handtaschen aus Krokodilleder,
Geldbeutel aus Schlangenleder, Schnitzereien und Schmuck aus
Elfenbein, Elefantenfüße, Tigerfelle, Schildkrötenpanzer.
Wilderer bieten sogar lebendige Kleintiere an, die in kleinen
Kisten und Schachteln unter schlimmsten Bedingungen gefangen
gehalten werden und oft elend sterben.
Wer sich ein afrikanisches oder asiatisches Urlaubsland ausgesucht
hat, sucht eventuell auch nach einem ganz besonderen Mitbringsel für
sich selbst oder seine Freunde. Der Kauf dieser besonderen Souvenirs
vollzieht sich oftmals aus Unwissenheit, da Touristen denken, es sei
kein Vergehen, bereits gefangene oder getötete Tiere zu kaufen.
Viele Wilderer informieren die Käufer solcher Souvenirs auch
bewusst falsch, um sie zum Kauf der illegalen Mitbringsel zu überreden.
Doch spätestens bei der Zollkontrolle erfolgt das böse
Erwachen. Wohl wissend, dass Tiere sinnlos und brutal geschlachtet
werden, um menschliche Gier nach angeblich erlesenen Souvenirs zu
befriedigen und dass pro Jahr weltweit tausende Tier- und Pflanzenarten
aussterben, nehmen es die Zollbeamten sehr genau. Nicht jedem Touristen
droht gleich die Verfolgung seines Irrtums als Straftat, die eine
Freiheitsstrafe nach sich ziehen kann. Teils sehr empfindliche Bußgelder
und die Beschlagnahmung der „Urlaubserinnerungen“ sind
die Folge.
Grundlage des Handelns der Behörde bildet das Washingtoner Artenschutzübereinkommen
aus dem Jahr 1973 („Übereinkommen über den internationalen
Handel mit gefährdeten Arten frei lebender Tiere und Pflanzen“).
Die in dem Abkommen enthaltenen Listen werden ständig aktualisiert.
Neben diesem Dokument treten EG-Vorschriften und nationale Bestimmungen
in Kraft.
Wer sich selbst nicht sicher über das richtige Verhalten bei
Fernreisen ist, sollte sich vor Reisebeginn nach den geschützten
Arten erkundigen. Auskunft geben die Zollämter, das Bundesamt
für Naturschutz, Länder-, Kreis- und Kommunalbehörden,
BUND, Greenpeace und WWF. Sie können darüber hinaus in der
Verbraucherberatung fragen oder kostenloses Infomaterial beim Bundesministerium
der Finanzen/Referat Öffentlichkeitsarbeit bestellen.
(Alle Angaben ohne Gewähr)
LUXUS FÜR DIE HANDTASCHE
In der Mode feiert die neue Eleganz ein Comeback, und was
für die Bekleidung gilt, trifft auch auf die Accessoires
zu. Handtaschen sind im Moment sehr begehrt. Auf den Laufstegen
in Paris und Mailand waren sie stets dabei: die neuen Bügeltaschen,
die Bowling- und Kuriertaschen und die Body Bags. Bereits in
den 50er Jahren hatte eine Handtasche Weltruhm erlangt. Die
amerikanische Schauspielerin Grace Kelly hat sie unter dem Namen „Kelly
Bag“ berühmt gemacht: die Hermès Handtasche
mit Ledergurt als Verschluss. Ebenso elegant zeigen sich weitere
Accessoires aus Leder wie Geldbörsen, Schlüsselanhänger
und Handschuhe der neuen Kollektionen. Topdesigner wie Calvin
Klein, Prada, Joop und andere Stilgrößen haben sich
dem Thema Portemonnaie gewidmet und für die Saison 2004
tolle Modelle kreiert. An den Accessoires sollte Frau auch nicht
vorbei gehen, denn modisches Beiwerk ist wie das Salz in der
Suppe. Es würzt jedes Outfit und gibt seiner Trägerin
die persönliche Note.
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