BISAMS BEVÖLKERN KANÄLE
Einst wurden Bisams wegen Ihres Fells nach Europa geholt, das
man früher noch zu Mänteln und Stolen verarbeitete.
Heute ist sein Fell wertlos geworden, da Pelzmäntel nicht
mehr besonders gefragt sind. Die Tiere leben nun schon seit Jahren
in freier Wildbahn und vermehren sich wie verrückt. Besonders
gut gefällt es dem Pelztier offenbar im Rheiderland, im Moormerland
oder im Jümmiger Hammrich im Landkreis Leer (Ostfriesland).
Im vorigen Jahr wurden dort mit Hilfe von Fallenstellern 53.000
Tiere gefangen.
(Nachricht vom 19.04.2004)
(Alle Angaben ohne Gewähr)
SIGGI SPIEGELBURGS NEUE KLEIDER
Die 47-jährige Designerin Siggi Spiegelburg liebt es bunt
und üppig. Ihre Kreationen bestehen aus Röcken aus Brokatstoff,
bunten Seiden-Hosen und blumenbestickten Mänteln mit antiken
Borten und Spitzen-Krägen. Schon vor ihrem 21.Geburtstag
kreierte die sympathische Frau aus Münster ihre eigene Mode
am Küchentisch, um sie mit italienischen Schuhen in ihrer
kleinen Boutique verkaufen zu können. Das Handwerk beigebracht
hat sie sich selbst. Und soviel Talent wird belohnt, denn ihr
extravaganter Stil kommt an. In ihrem kleinen Laden in Münster,
wo sie 15 Schneiderinnen beschäftigt, kommen inzwischen Kundinnen
aus ganz Deutschland, Belgien und der Schweiz. Betuchte und Adelige,
Businessfrauen und solche, die Spaß an individueller Mode
haben.
(Nachricht vom 25.04.2004)
REVIVAL DES TRENCHCOAT
Schon Audrey Hepburn sah in “Frühstück bei Tiffany” umwerfend
darin aus und jetzt kehrt der klassische Mantel in die Modeläden
zurück. Der Trenchcoat ist wieder da! Allerdings sieht man
ihn jetzt neben dem typischen Beige auch in den aktuellen Frühlings-
und Sommerfarben Gelb und Orange leuchten. Von der Länge her
passt er, wie so vieles diesen Sommer, zum Retrolook der 60er, denn
die meisten Modelle des Trench hören schon auf Minirocklänge
auf. Der Gürtel sitzt nicht mehr ganz auf Taille, sondern wird
locker um die Hüften geschwungen. Wie auch schon seine Vorgänger
kann man den lässigen Mantel zu jeder Gelegenheit tragen.
(Nachricht vom 25.04.2004)
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