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Rucksack

HAB UND GUT IM RUCKSACK

Ein New Yorker Student lebte acht Monate im Keller einer Universitätsbibliothek, weil er sich die Kaution für ein Zimmer im Studentenwohnheim nicht leisten konnte. Jetzt stellte ihm die New York University ein kostenloses Zimmer zur Verfügung. Der 20-jährige Steve Stanzak schlief jede Nacht sechs Stunden auf Büchereistühlen und trug Notebook, Bücher und Kleidung in einem Rucksack bei sich. Stanzak duschte bei Freunden und schrieb seine Hausarbeiten bei McDonald\'s. Die Universität erfuhr von der Geschichte durch Stanzaks Tagebuch im Internet.

(Nachricht vom 27.04.2004)

(Alle Angaben ohne Gewähr)


BERLINS WERTVOLLSTER RUCKSACK

Mit einem symbolischen Scheck über 35 Millionen Euro im Rucksack seilte sich am Freitag die Potsdamer Stuntfrau Steffi Zimmermann von einem Hubschrauber über der Hellersdorfer Wohntheke am U-Bahnhof Hellersdorf (Berlin) ab. Das Geld wird in die Zukunft der Großsiedlung gesteckt. Plattenbauten erhalten freundlichere Farbanstriche, Bäder und Küchen werden neu gefliest, zusätzliche Balkone angebaut und Wohnungsquerschnitte nach den Wünschen der Mieter verändert. Das Beste an dieser in 2004 größten Berliner Investition in die Wohnungsbausanierung ist, dass Dächer der Plattenhäuser zu Gärten und Sonnendecks umgebaut werden.

(Nachricht vom 07.05.2004)


PFEFFERSPRAY IM RUCKSACK LEGT SCHULE LAHM

Ein 17jähriger Schüler hatte letzte Woche in einer Gesamtschule in Gütersloh Pfefferspray versprüht, um die Abiturklausuren zu stören. 32 Schüler hatten bei dem Zwischenfall zunächst einen ätzenden Geruch wahrgenommen. Anschließend klagten sie über Atemnot, Übelkeit und Brechreiz. Aus Sicherheitsgründen mussten 1270 Schüler das Gebäude verlassen, da ein chemischer Zwischenfall vermutet wurde. Die laufenden Abiturklausuren wurden unterbrochen und die Feuerwehr zum Großeinsatz gerufen. Nach Zeugenaussagen fasste die Polizei kurz danach den 17-jährigen Schüler. Er gab an, in ein Schließfach im Eingangsbereich der Mensa Pfefferspray versprüht zu haben. Der Jugendliche hatte das frei verkäufliche Pfefferspray in seinem Rucksack mitgeführt, um es im Bedarfsfall zur Selbstverteidigung zu nutzen. Als ihm die Dose auf dem Weg zur Mensa aus dem Rucksack fiel, hatte er ganz spontan ein Schließfach geöffnet und das Pfefferspray dort ausprobiert.

(Nachricht vom 10.05.2004)


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