FUßPILZ BEI FALSCHEM SCHUHWERK
Fast jeder dritte Bundesbürger leidet gelegentlich unter Fußpilz.
Er gehört zu den häufigsten Hauterkrankungen und ist in
allen Bevölkerungsschichten vertreten. Jeder dritte Deutsche
ist von den juckenden, roten Bläschen oder weißen Schuppen
zwischen den Zehen betroffen.
Übertragen wird die Infektion durch Dermaphyten, Fadenpilze,
die sich von verhorntem Gewebe (Keratin) ernähren und sich über
Hautschüppchen leicht und schnell vermehren. Sie sammeln sich überall,
wo viele Füße zu finden sind, in Schwimmbädern,
Saunen, Umkleidekabinen, Duschen und auf Hotelteppichen. Nichts
haben Pilze lieber als das feuchtwarme Klima von Schweißfüßen.
Kein Wunder, dass Männer, weil sie von Natur aus mehr schwitzen, öfter
Fußpilz haben als Frauen.
Dazu tragen die meisten fast ständig geschlossene Schuhe -
selbst im Sommer. Deshalb sollten Sie bei der Wahl Ihrer Schuhe
darauf achten, dass diese aus atmungsaktivem Material gefertigt
sind. Im Sommer sind Sandalen und andere offene Schuhe ideal, um
dem Fußpilz keine Chance zu geben. Das Beste wäre sogar,
Sie laufen, so oft Sie können, barfuss.
Ein erhöhtes Ansteckungsrisiko besitzen auch Menschen mit
schlecht durchbluteten Füßen wie Raucher oder Diabetiker.
Bei ihnen neigt die Haut zwischen den Zehen leichter zu Rissen,
in die sich Pilze setzen können. Um zu vermeiden, dass Sie
sich mit Fußpilz anstecken, sollten Sie in Sport-, Bäder-
und Hotelbereichen Badelatschen tragen. Meiden Sie Fußdesinfektionsbecken
- sie enthalten besonders viele infizierte Hautschüppchen,
sind aber nicht heiß genug, um die Keime abzutöten. Trocknen
Sie Zehenzwischenräume gründlich mit einem Handtuch ab.
Reinigen Sie Nagelscheren etc. nach jeder Pediküre, denn Pilze
können auch auf Fingernägel übergreifen. Benutzen
Sie für die Zehenzwischenräume antibakterielles Spray
oder Puder, keine Feuchtigkeitslotion. Waschen Sie Strümpfe
bei 60 Grad, um sicher zu gehen, vorhandene Keime durch die Hitze
abzutöten. Ziehen Sie zuerst die Strümpfe an und danach
die Unterwäsche, um die Infektion nicht in andere Regionen
zu verschleppen. Fußpilz lässt sich mit Cremes und Salben
aus der Apotheke gut behandeln. Aber achten Sie darauf, die Mittel
noch ein bis drei Wochen lang zu verwenden, auch wenn Juckreiz und
Bläschen schon verschwunden sind. Sonst kann es zu Rückfällen
kommen.
(Alle Angaben ohne Gewähr)
SCHUHTRENDS SOMMER 2004
Wer im Sommer im Trend sein will, sollte unbedingt bunte Schuhe
tragen. Egal ob Sandalen oder Sneakers: knallige Farben sind ein Muss.
Von Grün bis Orange über Rot und Gelb bis zu uni oder originellen
Mustern. Erlaubt ist alles, was gefällt.
Viel Haut zeigen die neuen Sandaletten und Pumps der verschieden
Designer. Zierliche Muster und Riemchen schmücken die Füße
der Damen. Konservative und damenhafte Schuhe sind diesen Sommer nicht
gefragt. Collegeschuhe oder ähnliches sollten Sie also lieber
weit hinten im Schrank verstauen.
Die sportlichen Sneakers sind in den verschiedensten Formen und Farben
erhältlich und passen zu Cargo- und Caprihosen, die in der Sommersaison
angesagt sind.
Ein Kontrastprogramm zu den Sportschuhen sind knallbunte Freizeit-Schuhe.
Blütenverzierte Flip-Flops, geflochtene Schnürsandaletten,
lackrote Plateausandalen oder bunte Holzclocks. Außerdem voll
angesagt: die Schuhe der punkigen Eighties! Sandalen auf hohen Blockabsätzen,
verziert mit breiten Fesselriemchen, Nieten und Ösen.
TIPP: Im Geschäft haben die neuen Sandalen super gepasst und
nicht gedrückt. Wenn die Füße im Sommer durch die
Hitze anschwellen, kann es aber schon mal passieren, dass der Schuh
auf einmal drückt. Um die Schwellung zurückzubilden, gibt
es eine kleine Fußgymnastik. So gehts: Einen Fuß auf die
Spitze des anderen stellen. Mit den Zehen zwei Minuten lang von unten
gegen den oberen Fuß drücken. Danach abwechseln. Die Muskelspannung
wirkt wie eine Pumpe, die den Blutfluss beschleunigt. Und schon passen
die Sandalen wieder.
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