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Schmuck

BESITZTÜMER VON HOLLYWOOD-DIVA UNTER DEM HAMMER

Fans von Katharine Hepburn aufgepasst! Ein Teil des Nachlasses der im Juni 2003 im Alter von 96 Jahren verstorbenen Hollywoodlegende wird im Frühjahr 2004 bei dem bekannten New Yorker Auktionshaus Sotheby´s versteigert. Die mehrfache Oscarpreisträgerin, die mit ihren unzähligen Rollen (z.B. African Queen) Filmgeschichte schrieb, hinterlässt durch ihre Anwesen in Fenwick (Connecticut), New York und Los Angeles eine beträchtliche Anzahl an wertvollen Möbeln sowie Bildern, Schmuck und Kunst- und Dekorationsgegenständen.

Die Häuser der amerikanischen Schauspielerin waren für sie absolut heiliges Territorium, in ihrer Freizeit lebte sie sehr zurückgezogen und gewährte Fremden nur selten Einlass. Sie wählte jedes einzelne ihrer Einrichtungsgegenstände sehr sorgfältig aus. Oftmals stammen Möbel- und Kunstobjekte aus den vielen verschiedenen Ecken dieser Welt, die sie durch ihre zahlreichen Dreharbeiten besuchen durfte.

Experten rechnen mit einem Rekorderlös für die zu ersteigernden Objekte. Genaue Termine stehen aber noch nicht fest. Eines ist jedoch bereits sicher: sollten Sie erwägen, eines der begehrten Stücke aus Katharine Hepburns Nachlass zu ergattern – bringen Sie das nötige Kleingeld mit.

Wenn Sie mehr über die an mehreren Abenden geplante Auktion erfahren möchten, gehen Sie einfach zu www.sothebys.com.

(Nachricht vom 17.12.2003)

(Alle Angaben ohne Gewähr)


GRÖßTER SAPHIR DER WELT VERSTEIGERT

Der weltgrößte Saphir, 1913 von Cartier entdeckt und einst im Besitz der Königin Marie von Rumänien, wurde Ende November 2003 in Genf im Rahmen einer vom Auktionshaus Christie´s initiierten Juwelenversteigerung für 1,49 Millionen US Dollar von einem anonymen Bieter ersteigert.

Insgesamt wurden im Verlauf der Auktion Juwelen im Gesamtwert von 25,19 Millionen US Dollar versteigert. Neben dem weltgrößten Saphir wurde auch der weltgrößte lupenreine, oval geschnittene Diamant unter den Hammer gebracht. Für die Rekordsumme von 4,25 Millionen US Dollar ging der Edelstein an einen anonymen Bieter.

(Nachricht vom 17.12.2003)


SULTAN ZU SIEBEN JAHREN HAFT VERURTEILT

Der 47-jährige Franzose Jean Herrina, besser bekannt als der berüchtigte, international operierende Juwelenräuber „Sultan“, wurde in Nizza von einem Strafgericht zu sieben Jahren Haft verurteilt. Zwischen 1999 und 2002 gab sich der Franzose als arabischer Fürst aus, der mit seinen Komplizen in den Metropolen Basel, Brüssel, Marbella, Monaco, Hongkong und Nizza eine Reihe von Aufsehen erregenden Trickdiebstählen verübte. Dort ließ er sich in Juweliergeschäften diverse Schmuckstücke vorführen, welche er im Anschluss daran entwendete.

(Nachricht vom 17.12.2003)


FESTNAHMEN BEI HAMMERBANDE

Drei Mitglieder der „Hammerbande“, die 2003 ihr Unwesen in Berlin trieb, sind bereits festgenommen worden. Die Bande, deren Hintermänner in Polen sitzen, gehen immer nach dem gleichen Schema vor. Während der Öffnungszeiten stürmen mehrere maskierte Täter einen Juwelierladen, bedrohen Kunden und Angestellte und zerschlagen mit einem Hammer die Schmuckvitrinen, um den Inhalt zu entwenden. Entsprechende Vorarbeit leisten sog. Späher, die geeignete Juwelierläden mit ungenügenden Sicherheitsmaßnahmen für einen Überfall selektieren.

Bei dem zuletzt Festgenommenen handelt es sich um einen 35-jährigen Polen, der in Berlin lebt und als Späher geeignete Juwelierläden für Raubzüge auskundschaftete.

Die Ausmaße der diversen Raubzüge bekam vor allem ein Juweliergeschäft in der Berliner Tauentzienstraße zu spüren. Die Hammerbande schlug 2003 dort bereits dreimal zu. Das genügte, um den Juwelier zur Aufgabe des Geschäfts zu zwingen. Durch die Raubzüge wurden die Auflagen der Versicherung so hoch, dass sie das Budget des Juweliers deutlich überstiegen.

(Nachricht vom 17.12.2003)


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