PASSENDE SCHUHE
Schuhe werden ähnlich wie Kleidung oft unter dem modischen Aspekt
gekauft. Der zweite Faktor ist meist der Preis des Schuhwerks. Ob
die Schuhe bequem oder gar gesund für die Füße sind,
bleibt leider häufig unbeachtet. Wer ständig zu hohe und
unbequeme Schuhe trägt, kann seinem Rücken und seiner Körperhaltung
ernsthaften Schaden zufügen. Schuhe beeinflussen nicht nur die
Füße selbst, sondern auch die darüber liegenden Gelenke,
die Hüfte sowie die gesamte Wirbelsäule. Deshalb sollten
Sie beim Schuhkauf einige Kriterien beachten:
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Achten Sie zunächst darauf, aus welchem Material die Schuhe sind,
die Ihnen gefallen. Leder oder Goretex sind atmungsaktive Stoffe,
die den Schweiß der Füße nach außen abtransportieren.
Bei Kunstlederschuhen staut sich die Wärme und Feuchtigkeit im
Schuh. Dies kann zu unangenehmen Schweißfüßen und
schlimmstenfalls sogar zu Fußpilz führen.
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Schuhe sollten bestenfalls eine bewegliche Sohle haben. Somit
wird garantiert, dass der Fuß abgerollt werden kann. Schuhe
mit starren Sohlen oder gar Plateausohlen sollten Sie besser im Regal
lassen.
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Der Schuh sollte dem Fuß eine stabile seitliche Führung
geben. Bei Schuhen, die Ihren Fuß vorne nur durch einen schmalen
Riemen halten, können Sie leicht abrutschen und sich verletzen.
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Achten Sie auch auf ein vorhandenes Fußbett, dies entlastet
die Wirbelsäule beim Laufen.
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Das Gewicht der Schuhe ist ebenfalls entscheidend, da zu schwere
Schuhe müde Füße machen.
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Wenn Sie bereits eine Fehlhaltung des Fußes haben, sollten Sie
sich von einem Orthopäden die passenden Einlagen anfertigen lassen.
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Füße brauchen Platz im Schuh. Achten Sie dabei auf die
richtige Länge und auf die richtige Breite. Kinder sollten nicht
allein entscheiden, ob der Schuh passt. Bestimmen Sie die Fußlänge
Ihres Kindes zunächst mit einem Fußmessgerät. Verzichten
Sie darauf, Schuhe eine Nummer größer zu kaufen, damit
das Kind die Schuhe länger tragen kann. Die Geldersparnis rechtfertigt
nicht den kaputten Fuß.
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Vermeiden Sie Schuhe mit einem Absatz über 6cm, sie sind das
größte Übel für die Füße.
(Alle Angaben ohne Gewähr)
FUßPILZ BEI FALSCHEM SCHUHWERK
Fast jeder dritte Bundesbürger leidet gelegentlich unter Fußpilz.
Fußpilz gehört zu den häufigsten Hauterkrankungen und
ist in allen Bevölkerungsschichten vertreten. Jeder dritte Deutsche
ist von den juckenden, roten Bläschen oder weißen Schuppen
zwischen den Zehen betroffen.
Übertragen wird die Infektion durch Dermaphyten, das sind Fadenpilze,
die sich von verhorntem Gewebe (Keratin) ernähren und sich über
Hautschüppchen leicht und schnell vermehren. Sie sammeln sich überall,
wo viele Füße zu finden sind, in Schwimmbädern, Saunen,
Umkleidekabinen, Duschen und auf Hotelteppichen. Nichts haben Pilze
lieber als das feuchtwarme Klima von Schweißfüßen.
Kein Wunder, dass Männer - weil sie von Natur aus mehr schwitzen
- öfter Fußpilz haben als Frauen.
Dazu tragen Männer fast ständig geschlossene Schuhe - selbst
im Sommer. Deshalb sollten Sie bei der Wahl Ihrer Schuhe darauf achten,
dass Ihre Schuhe aus atmungsaktivem Material gefertigt sind. Im Sommer
sind Sandalen und andere offene Schuhe ideal, um dem Fußpilz
keine Chance zu geben.
Ein erhöhtes Ansteckungsrisiko besitzen auch Menschen mit schlecht
durchbluteten Füßen wie Raucher oder Diabetiker. Bei ihnen
neigt die Haut zwischen den Zehen leichter zu Rissen, in die sich
Pilze setzen können. Um zu vermeiden, dass Sie sich mit Fußpilz
anstecken, sollten Sie in Sport-, Bäder- und Hotelbereichen Badelatschen
tragen. Meiden Sie Fußdesinfektionsbecken - sie enthalten besonders
viele infizierte Hautschüppchen, sind aber nicht heiß genug,
um die Keime abzutöten. Trocknen Sie Zehenzwischenräume
gründlich mit einem Handtuch ab.
Reinigen Sie Nagelscheren etc. nach jeder Pediküre, denn Pilze
können auch auf Fingernägel übergreifen. Benutzen Sie
für die Zehenzwischenräume antibakterielles Spray oder Puder,
keine Feuchtigkeitslotion. Waschen Sie Strümpfe bei 60 Grad,
um sicher zu gehen, vorhandene Keime durch die Hitze abzutöten.
Ziehen Sie zuerst die Strümpfe an, dann die Unterwäsche,
um die Infektion nicht in andere Regionen zu verschleppen. Fußpilz
lässt sich mit Cremes und Salben aus der Apotheke gut behandeln.
Aber achten Sie darauf, die Mittel noch ein bis drei Wochen lang zu
verwenden, auch wenn Juckreiz und Bläschen schon verschwunden
sind. Sonst kann es zu Rückfällen kommen.
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