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Slipper

PASSENDE SCHUHE

Schuhe werden ähnlich wie Kleidung oft unter dem modischen Aspekt gekauft. Der zweite Faktor ist dann meist der Preis des Schuhwerks. Ob die Schuhe bequem oder gar gesund für die Füße sind, bleibt leider häufig unbeachtet. Wer ständig unbequeme Schuhe trägt, kann seinem Rücken und seiner Körperhaltung ernsthaften Schaden zufügen. Schuhe beeinflussen nicht nur die Füße selbst, sondern auch die darüber liegenden Gelenke, die Hüfte sowie die gesamte Wirbelsäule. Deshalb sollten Sie beim Schuhkauf einige Kriterien beachten:

• Achten Sie zunächst darauf, aus welchem Material die Schuhe sind, die Ihnen gefallen. Leder oder Goretex sind atmungsaktive Stoffe, die den Schweiß der Füße nach außen abtransportieren. Bei Kunstlederschuhen staut sich die Wärme und Feuchtigkeit im Schuh. Dies kann zu unangenehmen Schweißfüßen und schlimmstenfalls gar zu Fußpilz führen.

• Schuhe sollten bestenfalls eine bewegliche Sohle haben. Somit wird garantiert, dass der Fuß abgerollt werden kann. Schuhe mit starren Sohlen oder gar Plateausohlen sollten Sie besser im Regal lassen.

• Achten Sie auf ein vorhandenes Fußbett, es entlastet die Wirbelsäule beim Laufen.

• Das Gewicht der Schuhe ist ebenfalls entscheidend, da zu schwere Schuhe müde Füße machen.

• Wenn Sie bereits eine Fehlhaltung des Fußes haben, sollten Sie sich von einem Orthopäden die passenden Einlagen anfertigen lassen.

• Füße brauchen Platz im Schuh. Achten Sie dabei auf die richtige Länge und die richtige Breite. Kinder sollten nicht allein entscheiden, ob der Schuh passt. Bestimmen Sie die Fußlänge Ihres Kindes zunächst mit einem Fußmessgerät. Verzichten Sie darauf, Schuhe eine Nummer größer zu kaufen, damit das Kind die Schuhe länger tragen kann. Die Geldersparnis rechtfertigt nicht den kaputten Fuß.

(Alle Angaben ohne Gewähr)


FUßPILZ BEI FALSCHEM SCHUHWERK

Fast jeder dritte Bundesbürger leidet gelegentlich unter Fußpilz. Er gehört zu den häufigsten Hauterkrankungen und ist in allen Bevölkerungsschichten vertreten. Jeder dritte Deutsche ist von den juckenden, roten Bläschen oder weißen Schuppen zwischen den Zehen betroffen.

Übertragen wird die Infektion durch Dermaphyten, Fadenpilze, die sich von verhorntem Gewebe (Keratin) ernähren und sich über Hautschüppchen schnell vermehren. Sie sammeln sich dort, wo viele Füße zu finden sind. In Schwimmbädern, Saunen, Umkleidekabinen, Duschen und auf Hotelteppichen. Pilze haben nichts lieber als das feuchtwarme Klima von Schweißfüßen. Kein Wunder, dass Männer, weil sie von Natur aus mehr schwitzen, öfter Fußpilz haben als Frauen.

Dazu tragen die meisten fast ständig geschlossene Schuhe - selbst im Sommer. Deshalb sollten Sie bei der Wahl Ihrer Schuhe darauf achten, dass diese aus atmungsaktivem Material gefertigt sind. Im Sommer sind Sandalen und andere offene Schuhe ideal, um dem Fußpilz keine Chance zu geben. Das Beste wäre sogar, Sie laufen, so oft Sie können, barfuss.

Ein erhöhtes Ansteckungsrisiko besitzen auch Menschen mit schlecht durchbluteten Füßen wie Raucher oder Diabetiker. Bei ihnen neigt die Haut zwischen den Zehen leichter zu Rissen, in die sich Pilze setzen können. Um zu vermeiden, dass Sie sich mit Fußpilz anstecken, sollten Sie in Sport-, Bäder- und Hotelbereichen Badelatschen tragen. Meiden Sie Fußdesinfektionsbecken, sie enthalten besonders viele infizierte Hautschüppchen, sind aber nicht heiß genug, um die Keime abzutöten. Trocknen Sie Zehenzwischenräume gründlich mit einem Handtuch ab.

Reinigen Sie Nagelscheren nach jeder Pediküre, denn Pilze können auch auf Fingernägel übergreifen. Benutzen Sie für die Zehenzwischenräume antibakterielles Spray oder Puder, keine Feuchtigkeitslotion. Waschen Sie Strümpfe bei 60 Grad, um sicher zu gehen, vorhandene Keime durch die Hitze abzutöten. Ziehen Sie zuerst die Strümpfe an, dann die Unterwäsche, um die Infektion nicht in andere Regionen zu verschleppen. Fußpilz lässt sich mit Cremes und Salben aus der Apotheke gut behandeln. Achten Sie darauf, die Mittel noch ein bis drei Wochen lang zu verwenden, auch wenn Juckreiz und Bläschen schon verschwunden sind. Sonst kann es zu Rückfällen kommen.


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