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Socken

SCHUTZ VOR MOTTENFRAß

Nach der kalten Jahreszeit haben dicke Socken, kuschelige Pullis und Daunenjacken erst einmal ausgedient und müssen im Kleiderschrank Platz machen für die leichteren Sommersachen. Guter Mottenschutz und die richtige Lagerung der Kleidungsstücke sind die Voraussetzung dafür, dass Sie auch im nächsten Winter noch Freude an Ihrer entsprechenden Kleidung haben.

• Waschen oder reinigen Sie die Kleidung vor dem Einlagern; Schweiß und Hautschuppen locken Schädlinge an

• Stecken Sie wertvolle Kleidung einzeln in Plastikbeutel, damit Schädlinge nicht so leicht an die Kleidung kommen

• Lüften Sie den Raum regelmäßig; Fliegengitter halten Schädlinge fern

• Besorgen Sie Mottenschutzpapier, -kugeln oder -kissen aus der Apotheke oder dem Drogeriemarkt

Falls Sie trotz dieser Vorkehrungen Motten im Schrank haben sollten, müssen Sie alle Fächer und Schubladen ausleeren und gründlich reinigen. Motteneier in Ritzen und Löchern können Sie mit heißer Luft aus einem Fön abtöten. Danach sollten Sie die Textilien so heiß wie möglich waschen, in die Sonne hängen oder einige Tage in die Tiefkühltruhe legen. Um sicher zu gehen, dass alle Tiere und Larven abgetötet sind, wiederholen Sie die Prozedur einige Male. Die Kleidermotten, Speck- und Pelzkäfer sind übrigens nicht die Übeltäter, die Ihnen Ihre Lieblingsklamotten zerfressen, sondern deren Larven.

Tipp: Sie können auch ganz leicht selbst ein Mittel gegen Motten herstellen. Verschiedene Kräuter wie Eberraute, Rainfarn und Waldmeister vertreiben Motten nicht nur, sondern sorgen auch noch für einen angenehmen Geruch. Aus Baumwollstoff beliebig viele Säckchen nähen und mit den gewünschten Kräutern füllen. Anschließend mit einem hübschen Band oder einer Kordel zubinden und zwischen die Wäschestücke legen oder an den Bügeln zwischen den Kleidern aufhängen.

(Alle Angaben ohne Gewähr)



STRUMPF-KNIGGE

Erst wenn er Strümpfe anhat, ist der Mann komplett angezogen. Und bei der Strumpfwahl sollten auch einige Regeln befolgt werden, denn einige Socken und Strumpf-Schuh-Kombinationen sind regelrechte ‚No Go´s’.

Nicht nur nackte Füße verstoßen gegen die Etikette, auch eine weiße und behaarte Wade, die bei übereinander geschlagenen Beinen unter dem Hosenbein hervorblitzt, ist unpassend. Um dies zu vermeiden, haben die meisten Herrensocken einen hohen Schaft. Eine Ausnahme gibt es natürlich bei Sandalen, denn diese dürfen nur ohne Strümpfe getragen werden. Sandalen mit Socken gelten in der Modebranche als totale Katastrophe und werden des Öfteren leider bei deutschen Touristen entdeckt.

Als modische Faustregel gilt: Die Socken sollten den gleichen oder einen dunkleren Ton haben als die Hose. Klassisch sind schwarz, dunkelblau und dunkelgrau. Der modebewusste Mann trägt aber auch schon einmal Bordeauxfarbene oder rote Strümpfe, wenn diese Farbe in der Kleidung wieder auftaucht.

Weiße Tennissocken sind außer beim Sport absolut tabu, während kleine Motive wie Rauten, Pünktchen oder Sternchen in Ordnung sind. Die Micky Maus oder Loriot-Figur auf der Socke ist eher ein Überbleibsel aus den 80er Jahren und kann allerhöchstens in der Freizeit getragen werden.

Gestrickte Strümpfe gibt es seit dem 16. Jahrhundert. Vorher wurden die Füße mit zusammengenähten Tüchern bedeckt. Die Strickware hat große Vorteile, denn sie ist dehnbarer und passt sich der Fußform besser an. Unbequeme Druckstellen durch die Falten der Tücher fielen dadurch weg. Eine ideale Socke herzustellen, die nicht ausleiert und lange hält, ist auch heute noch nicht die Regel. Strumpfhersteller versuchen permanent, die Sockenherstellung weiterzuentwickeln und zu optimieren. Leider gibt es nach wie vor Produkte, die am Bein einschneiden oder rutschen und sich in Falten um den Knöchel legen. Um einen Strumpf anbieten zu können, der seine Form auch nach zahlreichen Wäschen behält, mischen manche Hersteller der Baumwolle Kunstfasern wie Polyamid unter, denn diese sind elastischer und verlieren auch nach mehrmaligem Waschen ihren Halt nicht so leicht.


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