UV-SCHUTZ FÜR DIE AUGEN
Die Augen mit den richtigen Sonnenbrillen vor gefährlichen
UV-Strahlen zu schützen, wird von Tag zu Tag wichtiger, denn
auch in Europa wird die unsichtbare Strahlung immer stärker.
Die immer dünner werdende schützende Ozonschicht und vermehrte
Outdoor Freizeitaktivitäten machen einen ausreichenden Schutz
der Augen vor UV-Strahlen unumgänglich. Neue Studien zeigen,
dass UVA- und UVB-Strahlung die Augen ebenso schädigen kann
wie die Haut. Besonders wichtig ist ein guter Sonnenschutz am Wasser
und im Schnee, da die Augen nicht nur durch die direkte Strahlung,
sondern auch durch die Reflexion durch Wasser und Schnee geschädigt
werden können. Der UV-Schutz ist jedoch auch bei bewölktem
Himmel angebracht, denn auch durch dunkle und dicke Wolken dringt
rund 50% der UV-Strahlung durch.
Die Schäden, die die Strahlen anrichten können, sind nicht
mit Schmerzen verbunden und deshalb besonders gefährlich, da
man sie nicht rechtzeitig spüren kann. Ähnlich wie bei
einem Sonnenbrand werden zu viele UV-Strahlen auf einem Strahlen-Konto
im Körper registriert und der Zähler läuft immer
mit, wenn wir unsere Augen der Strahlung ungeschützt aussetzen.
Jeder Strahl kann wesentliche Strukturen verletzen und dadurch die
Sehstärke langsam schwächen.
Die Augen von Kindern müssen ganz besonders geschützt
werden, da der Eigenschutz der Augen erst im Lebensalter von 30
Jahren ganz ausgebildet ist. Augen mit einer hellen Iris sind empfindlicher
als die mit einer dunklen, da sie mehr Licht zur Netzhaut dringen
lassen. Kleinkinder sollten deshalb gar nicht in die direkte Sonne, ältere
Kinder und Jugendliche nur gut geschützt.
Achten Sie beim Kauf von Sonnenbrillen stets auf die Qualität
der Gläser. Unbedingt sollten sie mit einem Breitband-UV-400-Schutz
ausgestattet sein, der alle gefährlichen Wellen im ultravioletten
Bereich filtert. Außerdem ist das CE-Zeichen noch sehr wichtig.
Mit diesem Zeichen garantiert der Hersteller, dass sein Produkt
den in Europa gültigen Qualitäts-Mindestanforderungen
entspricht. Sonnenbrillen mit Seitenschutz schützen vor seitlich
einfallendem Licht, das häufig unterschätzt wird. Die
Gläser müssen oben mindestens bis zu den Augenbrauen und
seitlich mindestens bis zum Gesichtsrand reichen. Gute Gläser
zeigen niemals Schlieren, Blasen oder Einschlüsse und stellen
die Umwelt unverzerrt dar. Ideal sind graue und braune Gläser,
da sie Farben fast neutral wiedergeben. Grün und gelb getönte
Gläser dagegen sind vor allem für Autofahrer ungeeignet,
da sie Farben verfälschen.
Sonnenbrillen zu Niedrigpreisen, wie es sie beispielsweise
in Drogeriemärkten gibt, können ihren Augen sehr großen
Schaden zu fügen. Die Brillen sehen zwar oft teuer und qualitativ
hochwertig aus, sind aber nicht mit guten Brillen von Optikern zu
vergleichen. Tückisch an ihnen ist meist, dass die dunklen
Gläser weniger Licht durchlassen und sich die Iris des Auges öffnet.
Da aber die Gläser keinen UV-Schutz haben, kann schädliche
UV-Strahlung ins Augeninnere eindringen und das Auge stark schädigen.
Lassen Sie Ihre Sonnenbrillen, auch die der Kinder, bei Ihrem
Augenoptiker auf UV- Schutz untersuchen. Versuchen Sie, nicht an
der falschen Stelle zu sparen, denn langfristig lohnt sich eine
Investition in eine Sonnenbrille mit ausreichendem Schutz in jedem
Fall.
Was Sie beim Kauf einer Sonnenbrille im Winter beachten sollten
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Besonders bei Winter-Sonnenbrillen sollten Sie wegen der Reflexion
auf das CE-Zeichen achten. Brillen mit dem Zeichen besitzen den
von der DAK geforderten Mindestschutz.
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Die Sonnenbrille sollte so groß sein, dass kein seitlich einfallendes
Licht ins Auge dringen kann.
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Der Absorptions-Faktor gibt den Lichtfilteranteil an. Bei
65 Prozent Absorption gelangen 35 Prozent des Lichtes in das Auge.
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Wenn Sie eine Brille mit Sehstärke benötigen, sollen Sie
die Gläser Ihrer Sonnenbrille auch mit dem nötigen Dioktrin
versehen lassen, da 80 Prozent aller Skiunfälle sich auf Wahrnehmungsfehler
zurückführen sind.
(Alle Angaben ohne Gewähr)
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