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Umstandsmode

BABYBOOM BEI MINDERJÄHRIGEN

Während bundesweit die Zahl der Geburten abnimmt, steigt sie bei den unter 18-jährigen seit Jahren. So hat sich seit 1996 die Zahl der Teenagerschwangerschaften um mehr als 30 Prozent erhöht. Der frühe Kindersegen ist nicht immer die Folge eines Unfalls. Wo andere Perspektiven fehlen, ist ein Kind oft das einzige Zukunftsprojekt. Arbeitsmarktbedingungen und geringe Bildung führen meist zu dem Entschluss, früh eine Familie zu gründen. Dabei werden Stress und Verantwortung weit unterschätzt. Um Jugendlichen einen Eindruck zu vermitteln, was im Falle einer Elternschaft auf sie zukommt, bieten Jugendberatungsstellen die Möglichkeit, mit einem Roboter-Baby für drei Tage den Elternalltag zu testen und dann gemeinsam in der Gruppe zu besprechen.

(Nachricht vom 02.05.2004)

(Alle Angaben ohne Gewähr)


SCHOKOLADE MACHT BABYS GLÜCKLICH

Wissenschaftler der Universität Helsinki stellten fest, dass Säuglinge von Müttern, die während der Schwangerschaft gerne naschen, in den ersten sechs Monaten weniger ängstlich sind und häufiger lachen. Die Forscher baten mehr als 300 schwangere Frauen um Angaben über ihren Schokoladenkonsum und ihre Stressbelastung. Ein halbes Jahr nach der Geburt sollten die Mütter das Verhalten ihrer Kinder beurteilen. Dabei stellte sich heraus, dass die Kinder der Frauen, die täglich Schokolade gegessen hatten, mehr lachten und allgemein aktiver waren.

(Nachricht vom 02.05.2004)


RÖNTGENSTRAHLEN SCHLECHT FÜRS BABY

Frauen, die sich während ihrer Schwangerschaft die Zähne röntgen lassen, gehen das Risiko ein, dass ihr Baby mit geringem Gewicht zur Welt kommt. Außerdem können die Strahlen auch die geistige Entwicklung des Kindes beeinflussen. Dies stellt bisherige Richtlinien in Frage, wonach nur direkte Röntgenuntersuchungen der Fortpflanzungsorgane bedenklich seien. Als geringes Geburtsgewicht wurden weniger als 2,5 Kilo angesehen. Die Forscher gehen nun davon aus, dass die Schilddrüse der Auslöser für die Gewichtsunterschiede sein könnte. Frühere Studien hatten nachgewiesen, dass bereits kleinste Strahlenmengen ihre Funktion beeinträchtigen können.

(Nachricht vom 02.05.2004)


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