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CD

CD-R und CD-RW

CD-R und CD-RW sind beschreibbare CDs. Während eine CD-R (CD-„Recordable“) aber nur einmal beschreibbar ist, kann eine CD-RW (CD-„Re-Writeable“) mehrfach beschrieben werden, mit einem geeigneten Brenner sogar bis zu 1000-mal. Diese speziellen CD-ROMs haben eine etwas andere Technik als die üblichen Audio-CDs. Sie bestehen aus einem Polycarbonat-Träger, in den eine feine, durchgehende Führungsrille, ähnlich wie bei einer Vinyl-Langspielplatte, eingearbeitet ist. Über diesem Kunststoffträger befindet sich eine sehr feine organische Farbschicht und auf dieser wiederum eine Gold- oder Aluminiumschicht. Die Rille im Kunststoffträger dient der Führung des Lasers im Brennvorgang.

Der Laser verändert im Brennvorgang durch Hitzeentwicklung die Lichtdurchlässigkeit der organischen Farbschicht auf der CD, wodurch die Pits entstehen. Diese können dann von einem Laser beim Lesen der CD erkannt werden, da sich durch das Verändern der Farbschicht der Reflexionsgrad des Lichtes an der darüber liegenden Gold- oder Aluminiumschicht verändert hat: Die CD ist „gebrannt“ worden.
Die Technik der CD-RW basiert auf der „Phase-Change-Technology“.
Dabei verursacht ein sehr energiereicher Laserstrahl amorphe Zonen auf der Oberfläche der CD. Diese reflektieren das Licht des lesenden Lasers schlechter. Diese Zonen stellen dann eine digitale Null dar.
Zum Löschen der CD-RWs wird ein weniger energiereicher Laser eingesetzt, der die Oberfläche der CD wieder kristallin werden lässt und somit ihre Reflexionsfähigkeit wieder herstellt.

(Alle Angaben ohne Gewähr)


DIE AUDIO-CD (CD-DA)

Die ersten Audio-CDs kamen im Jahre 1982 auf den Markt. Bereits im Jahre 1988 wurden allein in den USA über 100 Millionen Audio-CDs produziert. Dies führte zu einem rapiden Rückgang der Produktion von Vinyl-Schalplatten, die dann bereits Anfang der Neunziger Jahre fast ganz vom Tonträgermarkt verschwunden waren. Das Format der handelsüblichen Audio-CD, die in der Fachsprache auch als CD-DA bezeichnet wird, ist bereits Anfang der Achtziger Jahre standardisiert worden. Audio-CDs sind demnach 1,2 mm dick und haben einen Durchmesser von 12 cm. Die Speicherkapazität beträgt 680 MB, woraus sich eine maximale Spielzeit von 74 Minuten ergibt.

Dieser Standard wurde im Jahre 1980 von den Firmen Sony und Philips festgelegt, die zu jener Zeit beide an einem optischen Speichermedium arbeiteten. Zunächst waren diese in der Größe der herkömmlichen Vinyl-Langspielplatten geplant. Bei diesen Ausmaßen allerdings hätten auf einer solchen Scheibe weit über zehn Stunden Musik Platz gehabt. Für die Musikindustrie wäre diese Lösung nicht sinnvoll gewesen. Für die Größe der CD und damit auch ihre Spieldauer ist eigentlich Ludwig Van Beethovens Neunte Sinfonie verantwortlich, denn nach einigen weiteren fehlgeschlagenen Versuchen, einen gemeinsamen Standard festzulegen, schlug man bei Sony vor, das Format so zu wählen, dass darauf mindestens die berühmte Neunte von Beethoven Platz findet.
Als Vorlage diente dann eine Aufnahme der Sinfonie von 1951, die von Wilhelm Furtwängler geleitet worden war. Das Arrangement dauerte exakt 74 Minuten, woraus sich dann auch der Durchmesser der CD von 12 cm ergab.


DIE COMPACT DISC

CDs bestehen aus Polycarbonat, einem durchsichtigen Trägermaterial, das durch Spritzen geprägt wird. Die Oberseite der geprägten Scheibe enthält die digitalen Informationen. Diese sind auf der Disc durch eine sehr lange Kette von Vertiefungen und erhobenen Zwischenräumen gespeichert. Die Vertiefungen werden englisch als „pits“ und die Erhebungen als „lands“ bezeichnet. Wenn eine CD geprägt wird, so wird die Oberseite der CD, die die Informationen enthält, mit einem sehr feinen Aluminiumfilm bedampft, um sie vor Kratzern zu schützen. Die CD wird dann beim Abspielen – beispielsweise in einem Audio-CD-Player – durch einen Laserstrahl abgetastet.

Die Daten auf einer CD sind durch die so genannte 8-14-Kodierung codiert. Ein Wechsel zwischen einem „pit“ und einem „land“ wird demnach als logische 1 verstanden. Wenn kein Wechsel vorhanden ist (beispielsweise pit/pit oder land/land), so wird eine logische 0 decodiert. Aus 14 kodierten Bits wird dann der „8-Bit Wert“ ermittelt.
Beim Lesen der CD kann der Laser dann die Unterschiede zwischen Pits und Lands erkennen und so die auf der CD enthaltenen Informationen decodieren.


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