DÄNEMARK ERHÖHT TEMPOLIMIT AUF DEN AUTOBAHNEN
Ab dem 30. April 2004 dürfen Autofahrer in Dänemark
auf Autobahnen 130 statt bisher 110 Stundenkilometer fahren. Die
Anhebung der Höchstgeschwindigkeit gilt aber nicht für
alle Strecken. Auf etwa der Hälfte aller Autobahnabschnitte
gilt die neue Regelung, in den Ballungsgebieten um die größten
dänischen Städte Kopenhagen, Aarhus, Aalborg und Odense
sowie auf anderen stark befahrenen Strecken, wie der Querung des
Grossen Belt und bei der Anfahrt zu deutsch-dänischen Fährverbindungen
bleiben die bisherigen Geschwindigkeitsbegrenzungen bestehen.
Gleichzeitig wurde von der dänischen Regierung eine Verschärfung
der Geldstrafen für Geschwindigkeitsübertretungen sowie
eine vermehrte Radarüberwachung angekündigt. Ausländische
Autofahrer müssen anfallende Bußgelder sofort entrichten.
Die Regierung von Ministerpräsident Anders Fogh Rasmussen
begründet ihre Initiative u.a. damit, dass die ursprüngliche
Begrenzung auf 110 Kilometer pro Stunde nicht mehr dem technischen
Standard moderner Autobahnen und Autos entspreche. Eine allgemeine
Anhebung der Höchstgeschwindigkeit wurde von Verkehrsexperten
abgelehnt, da sich damit die Zahl von Unfällen bzw. Verkehrstoten
ihrer Meinung nach deutlich erhöhen würde.
(Nachricht vom 29.04.2004)
(Alle Angaben ohne Gewähr)
URLAUB IM FERIENHAUS - DÄNEMARK REISEZIEL NUMMER EINS
Die Deutschen würden gern mehr Ferienhaus-Urlaub im eigenen
Land machen, aber aufgrund des mangelnden Angebots weichen viele
Urlaubssuchende auf das benachbarte Dänemark aus. Anders als
in Deutschland gibt es in Dänemark eine Vielzahl großer
Häuser, die auch für Gruppen von bis zu 30 Personen Platz
bieten.
Etwa 30 bis 35 Prozent der Europäer verbringen ihren Urlaub
in einer Ferienwohnung. Sieben bis neun Prozent bevorzugen dabei
freistehende Häuser, sagt Bernd Muckenschnabel, Verkaufsdirektor
des dänischen Ferienhausanbieters Dansommer/Novasol. In Deutschland
sei diese Form aber praktisch nicht existent, so habe sein Unternehmen
in Dänemark etwa 10000 Immobilien im Angebot, während
Urlaubern in Deutschland nur gerade einmal 500 Objekte angeboten
werden können.
Die Einbrüche auf dem Reisemarkt, verursacht durch Terror-Anschläge
und Konjunkturflaute, haben die Ferienhäuser nicht so getroffen
wie die Charter-Veranstalter, äußert sich Muckenschnabel
zur allgemeinen Situation der Reisebranche. Er betont, dass besonders
in Dänemark stark in neue Einrichtungen wie Swimmingpools,
Saunen und Solarien in den Häusern investiert werde, denn bei
der Wahl eines Ferienhauses sei für den Gast inzwischen nicht
mehr der Preis das entscheidende Kriterium, sondern Qualität,
Erlebniswert und Service.
(Nachricht vom 29.04.2004)
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