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Griechenland

OLYMPISCHE REKORDE BEI DEN HOTELZIMMERPREISEN?

Viele Meldungen über die Entwicklung der Hotelzimmerpreise für den Zeitraum der Olympischen Spiele sind äußerst widersprüchlich. Einerseits vermelden die Hoteliers, dass schon vor drei Jahren fast alle Zimmer zu festen Preisen an das Organisationskomitee für die Olympischen Spiele ATHOC vergeben wurden, aber gleichzeitig sprechen sie von Reisepaketen, die billiger als im Vorjahr wären. Entgegen dieser Behauptung stehen die immer wiederkehrenden Berichte der griechischen Tagespresse, die von unglaublichen Preiserhöhungen sprechen. So vermeldet Athens größte Tageszeitung \"Ta Nea\", dass die Spiele die Preise explodieren ließen und Preissteigerungen von 50 bis 300 Prozent nicht unüblich wären, und das bei derzeitiger noch mangelnder Auslastung.

(Nachricht vom 30.04.2004)

(Alle Angaben ohne Gewähr)


ATHEN WIRD SAUBER FÜR OLYMPIA

Mit rigorosen Bußgeldmaßnahmen will die Stadtverwaltung die Athener Bürger und Besucher zum besseren Umgang mit der Umwelt erziehen und ihre Stadt vom Image der dreckigsten Hauptstadt Europas befreien.
Zwar liegt das Hauptproblem wohl in der Luftverschmutzung, nirgendwo sonst hält sich der Smog derart hartnäckig, aber auch im Kleinen herrscht ein enormer Nachholbedarf in Sachen Umweltbewusstsein. 20 Euro etwa für das Wegwerfen von Zigaretten und Kaugummis sollen den sowohl inländischen als auch ausländischen Passanten umdenken lassen und den Straßendreck eindämmen. Genauso wie die 9000 Euro Geldstrafe für das Abladen von Abfall auf der Straße. Um den direkten Strafvollzug werden sich vor allem während der Olympischen Spiele, die ja unter anderem der Hauptgrund für die neuen Säuberungsregelungen sind, Sondereinheiten der städtischen Polizei kümmern. 500 eigens dafür eingestellte Ordnungshüter werden über die Einhaltung der Maßnahmen achten und, wenn möglich, sofort kassieren. Doch nicht nur Vorsorge wird getroffen, etwa 35 Mio. Euro fließen zur Verminderung der willkürlichen innerstädtischen Müllberge und zur Verschönerung der Stadt erst mal aus den öffentlichen Kassen. Neben der Anschaffung neuer Mülltonnen und modernster Straßenkehrmaschinen sollen gerade frisch gepflanzte Bäume, Grünanlagen und Blumenbeete der Stadt ein neues sauberes Aussehen und Image verleihen.

(Nachricht vom 30.04.2004)


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