RADWANDERN AN DER NORDSEEKÜSTE
Über Radtouren entlang Deutschlands Nordseeküste informiert
die neue Broschüre „Mit Rad und Tat“ des Nordseebäderverbandes.
In dem kostenlosen Heft sind neben dem Nordseeküsten-Radweg
(NSCR) zahlreiche Rundstrecken verzeichnet. Diese liegen sowohl
auf dem Festland als auch auf den nordfriesischen Inseln Föhr
und Amrum. Viele der Touren sind nur 10 bis 20 Kilometer lang
und können daher auch von weniger geübten Radlern bewältigt
werden. Die Broschüre kann unter www.nordseetourismus.de
herunter geladen werden. Außerdem verschickt sie der Nordsee-Tourismus-Service,
Postfach 1611, 25806 Husum (E-Mail: info@nordseetourismus.de).
(Nachricht vom 13.07.2004)
(Alle Angaben ohne Gewähr)
NEUE ATTRAKTION AUF SYLT
Die Einweihung wurde immer wieder verschoben. In den Westerländer
Dünen hat nun das neue Sylt-Aquarium endlich seine Pforten
geöffnet. Unter dem Motto \"Eine Welt - zwei Ozeane\" werden
in dem 1.700 Quadratmeter großen, maritimen Erlebniszentrum
die Ökosysteme Atlantik/Nordsee und Tropen im Kleinformat
präsentiert. In 25 Becken mit insgesamt einer Million Liter
Nordsee-Wasser tummeln sich mehr als 2.000 Fische zwischen zwei
Zentimetern und drei Metern Länge (150 verschiedene Arten).
Die Besucher können eine Reise vom Wattenmeer bis zu einem
karibischen Strand nachempfinden. Der Clou: Simulationen von Regen,
Sturm und Nebel sorgen für eine naturnahe Atmosphäre.
Besucher können durch zwei gläserne Tunnel flanieren.
Einer davon verläuft durch ein tropisches Korallen-Großbecken
mit 500.000 Litern Meerwasser, das auf 24 Grad erwärmt wird
(Nachricht vom 13.07.2004)
SEEPFERDCHEN ZURÜCK IN DER NORDSEE
Seepferdchen fühlen sich in der rauen Nordsee offenbar wieder
wohl. Schon einige Male ist im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches
Wattenmeer ein kurzschnäuziges Seepferdchen (Hippocampus hippocampus)
gefangen worden. Eigentlich gelten die Tiere in diesen Breiten als
ausgestorben. Der Lebensraum der Seepferdchen, die Nordsee-Seegraswiesen,
wurde in den 30er Jahren von einer Pilzinfektion fast völlig
vernichtet. Da diese Tiere keine großen Schwimmer sind, brauchen
sie genau solche Wiesen, um Halt zu finden und nicht von den starken
Nordseeströmungen verdriftet zu werden.
(Nachricht vom 13.07.2004)
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