KÖHLER IN DER OSTSEE
An den Küsten Norwegens gibt es ihn in Massen, in der Ostsee
ist er eine Rarität. Die Rede ist vom Köhler, auch als
Seelachs bekannt. Aber hin und wieder schwimmt er, den Heringsschwärmen
folgend, aus der Nordsee sogar bis vor die Küste Mecklenburg-Vorpommerns.
Hans Teetzen aus Wismar kann das beweisen. Er fing am 4. Juli
2004 beim Dorschpilken in der Ostsee vor Boltenhagen auf der „Vorwärts“ aus
Timmendorf/Poel einen Köhler von 1,8 Kilogramm bei 61 Zentimetern
Länge.
(Nachricht vom 13.07.2004)
(Alle Angaben ohne Gewähr)
GAS-PIPELINE DURCH DIE OSTSEE
Deutschlands größter Energiekonzern E.ON will zusammen
mit Russlands Gasriesen Gazprom eine Gas-Pipeline durch die Ostsee
bauen. In mehreren Gemeinschaftsprojekten wollen beide Firmen
zudem auf zahlreichen Gebieten der Energieerzeugung und -versorgung
kooperieren. Bundeskanzler Gerhard Schröder und Russlands
Präsident Wladimir Putin begrüßten den Plan für
umfangreiche Joint Ventures der beiden Firmen. In einer gemeinsamen
Erklärung der Staatsmänner hieß es, die geplante
Zusammenarbeit erstrecke sich auf Projekte der Erdgasversorgung
und bei der Stromerzeugung. Die Ostsee-Pipeline trägt den
offiziellen Projektnamen „North European Pipeline“.
Sie soll die Erdgasvorkommen in Westsibirien mit Märkten
in Westeuropa verbinden. Geplant ist eine 1189 Kilometer lange,
durchschnittlich 1,06 Meter dicke Röhre, die in Vyborg nordwestlich
von St. Petersburg beginnt und bei Greifswald in Mecklenburg-Vorpommern
endet. Von der Pipeline könnten nicht nur Deutschland, sondern
langfristig auch die skandinavischen Länder sowie Großbritannien
und die Niederlande profitieren.
(Nachricht vom 13.07.2004)
RÜGEN AUF DEM WEG ZUM GOLF-MEKKA
Die Ostseeinsel Rügen will zu einer Top-Adresse des deutschen
Golfsports aufsteigen. Dafür sollen in den nächsten Jahren
auf der 926 Quadratkilometer großen Insel insgesamt fünf
attraktive Golfplätze angelegt werden. Neben dem bereits bestehenden
18-Loch-Turnierplatz mit angeschlossener Golfakademie bei Schloss
Karnitz wird die Errichtung weiterer Plätze bei Binz, Sassnitz,
Sellin sowie Dranske oder Neddesitz vorgeschlagen. Die Kosten werden
auf durchschnittlich 3,5 Millionen Euro je Anlage geschätzt.
Die für Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen
geeigneten Golfsportzentren sollen von einer Allianz aus Vier- und
Fünf-Sterne-Hotels auf Rügen vermarktet werden. Das Gastgewerbe
könne von der achtmonatigen Golfsaison nachhaltig profitieren,
sagte Falk Billion, Mitglied der Expertengruppe, die das Konzept
erstellte. Jede der Anlage werde unverwechselbar sein.
(Nachricht vom 13.07.2004)
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