UNHEIMLICHER SOUVENIR-DIEBSTAHL
Ein deutscher Tourist, der sich selbst als „Jürgen
Z.“ bezeichnet, wird in Zukunft sicherlich zweimal darüber
nachdenken, bevor er von einer Urlaubsreise wieder einmal ein
Souvenir mitbringt. Der thailändischen Tageszeitung „Thai
Rath“ zufolge schickte der Deutsche einen vor etwa drei
Jahren aus einem thailändischen Tempel entwendeten Glassplitter
an das dortige Tourismusministerium in Bangkok zurück. In
dem beigefügten Schreiben erklärte der deutsche Asienurlauber,
dass ihm seit dem Vorfall in seinem Leben nur Schlechtes widerfuhr,
beruflich wie privat. Laut seinem Brief hoffe er nun, dass seine
Pechsträhne, da er das unerlaubte Mitbringsel wieder seinem
Herkunftsland zukommen ließ, endlich ein Ende hat.
(Nachricht vom 12.12.2003)
(Alle Angaben ohne Gewähr)
MEDITATIVE WEITERBILDUNG
Thailands Beamte haben Grund zur Freude. Die Regierung des asiatischen
Staates hat beschlossen, ihre Angestellten während der Arbeitszeit
auf Meditations-Seminare in buddhistischen Tempeln zu schicken.
Die zwischen drei und acht Tage dauernden buddhistischen Kurse
sollen dazu beitragen, den Geist und die Konzentration zu stärken.
Dem Beschluss der thailändischen Regierung entsprechend können
von nun ab die Thai-Beamten jedes Jahr eine „Auszeit“ nehmen,
um in einem buddhistischen Kloster ihrer verordneten Entspannung
nachzugehen.
(Nachricht vom 28.01.04)
MASSENSPRUNG ZU EHREN DER KÖNIGIN
Anlässlich des 72.Geburtstages der thailändischen Königin
Sirikit wurde am letzten Samstag in bzw. über Bangkok ein neuer
Weltrekord im Fallschirmspringen aufgestellt. Genau 672 Fallschirmspringer
aus verschiedenen, vornehmlich asiatischen Staaten wagten zu Ehren
der Königin den Sprung aus 2100 m Höhe. Die Anzahl der
Springer wurde mit Bedacht gewählt, denn 672 ist nach buddhistischem
Glauben die Zahlenkombination von Sirikits Alter (72) und ihrem
momentanen Lebensabschnitt (6).
Trotz aller Sicherheitsvorkehrungen gab es bei diesem tollkühnen
Weltrekord mindestens drei Verletzte, die beim Sprung durch ungünstige
Windböen abgetrieben wurden und das vorgesehene Ziel verpassten.
Sie landeten auf Bäumen, einer von ihnen gar auf dem Dach eines
nahe gelegenen Universitätsgebäudes. Der Weltrekord wurde
von der World Sports Federation in Paris bereits offiziell anerkannt.
(Nachricht vom 28.01.04)
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