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USA

REISETIPP: FLORIDA

Anreise
Von Frankfurt, München, Düsseldorf und Stuttgart aus bieten verschiedene Airlines nonstop oder via Atlanta, New York, Chicago, Philadelphia oder Washington D.C. Flüge nach Florida an. Zu den Nonstopzielen aus Deutschland zählen u.a. Fort Myers, Tampa, Orlando, Fort Lauderdale und Miami. Nähere Informationen zu Flugpreisen und -strecken unter www.ltu.de, www.thomas-cook-airlines.de, www.lufthansa.de, www.delta.com, www.united.com, www.usair.com und www.opodo.de.

Noch ein Tipp: Es kann sich lohnen, bei Buchungen im Reisebüro auch nach Fly & Drive Angeboten (Flug und Mietwagen-Paket) zu fragen.

Allgemeines
Florida macht seinem Ruf als Urlaubsparadies alle Ehre. Denn der Bundesstaat im äußersten Südosten der USA hat für jeden etwas zu bieten. Sonnenanbeter und Erholungssuchende kommen bei den traumhaften Sandstränden auch im Winter voll auf ihre Kosten. Nicht umsonst trägt Florida den Beinamen ‚the Sunshine State’.

Für Sportler offenbaren sich durch unzählige Golfplätze sowie erstklassige Tennisanlagen und Wassersportzentren an den Stränden ungeahnte Perspektiven. Und das Gerücht, Florida sei ein einziges großes Rentnerparadies, wird allein durch die Vielzahl von Bars, Nachtclubs und Restaurants in den Hauptzentren widerlegt. Kinder- und Erwachsenenherzen schlagen in Vergnügungsparks wie Disney World, Sea World und den Universal Studios, die sich vornehmlich in der Umgebung von Orlando angesiedelt haben, automatisch höher. Ein Besuch also lohnt sich.

Ostküste
Der Küstenstreifen am Atlantik, der von Miami Beach im Süden bis Jacksonville im Norden reicht, ist dichter besiedelt als die Westküste. Die größeren Orte wie Miami, Miami Beach, Fort Lauderdale, Palm Beach, Daytona Beach und Jacksonville eignen sich auch für Touristen, die einen Strandurlaub mit Vergnügen, Party und Nightlife verbinden wollen.

Miami Beach beispielsweise, mit seinem Art Deco Viertel und dem weltbekannten Ocean Drive ist ein pulsierendes Fleckchen, das nie schläft. Der Treffpunkt der Schönen und Partyfreaks bietet tagsüber Erholung an den breiten Sandstränden und nachts Vergnügen pur.

Florida Keys
Die durch Brücken miteinander verbundene Inselkette, die sich von der Südostspitze Floridas in südwestliche Richtung ausdehnt, ist ein absolutes Muss auf einer Florida-Rundreise. Die Florida Keys trennen den Atlantischen Ozean vom Golf von Mexiko; und südlich von Key West liegt die Karibik zum Greifen nahe (Entfernung von Key West nach Kuba beträgt nur 90 Meilen). Allein die ca. 2-3stündige Fahrt von Miami bis zur letzten Insel, dem paradiesischen Key West, ist ein Erlebnis.

Auf der Reise nach Key West sollten zwei Stopps eingeplant werden: Key Largo, die nördlichste Insel, bietet Möglichkeiten zum Schnorcheln, Tauchen und Baden. Empfehlenswert ist einen Besuch im Dolphin Research Center, wo Delfine beobachtet werden können.

Der zweite Stopp könnte für Marathon eingeplant werden. Die in der Mitte der Keys gelegene Insel bietet ebenfalls hervorragende Tauch-, Schnorchel- und Angelbedingungen. Von Marathon aus besteht die Möglichkeit, Trips auf die vorgelagerten Inseln zu buchen, die nicht mit dem Festland und den Keys durch Strassen verbunden sind.

In Key West angekommen, wartet Romantik und Vergnügen bei Karibik-Feeling pur. Kleine Holzhäuser in Pastellfarben kennzeichnen das Inselbild. Die Duval Street bildet den brodelnden Mittelpunkt mit Bars, Clubs und Restaurants. Nicht zu versäumen ist der Sonnenuntergang auf dem Old Pier, wo sich allabendlich hunderte Menschen treffen, um diesem unvergesslichen Schauspiel beizuwohnen.

Golfküste
Die Golfküste stellt im Vergleich zur pulsierenden Ostküste einen deutlichen Kontrast dar. Hier wird Natur und Erholung groß geschrieben. Die vielen Strände und die der Westküste vorgelagerten Inseln sind weniger stark bebaut und frequentiert. Am Golf von Mexiko erwartet den Reisenden ein wahres Badeparadies. Auch Golfer kommen hier voll auf ihre Kosten.

Besonders empfehlenswert ist die Region zwischen Fort Myers und Naples, im Südwesten Floridas. Fort Myers, auch ‚City of Palms’ genannt, hat viel zu bieten. Das ‚Thomas Edison Winter Home’ ist nur eine von vielen Sehenswürdigkeiten in Fort Myers. Fort Myers Beach ist ein Badeort für Junge und Junggebliebene. Das Highlight in der Umgebung von Fort Myers jedoch sind die Inselparadiese Sanibel und Captiva. Hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Die Vegetation und die Sandstrände gleichen einem Südseeparadies.

Naples, im äußersten Südwesten von Florida, konkurriert mit Fort Lauderdale um die höchste Millionärsdichte in einer amerikanischen Stadt. Dieser Ort bietet neben wunderschönen Stränden auch eine hübsche Altstadt. Der Sonnenuntergang sollte hier unbedingt vom Naples Pier aus erlebt werden, wo auch Pelikane und Delfine beobachtet werden können.

Im Süden grenzen bereits die Everglades an Naples. Bei den Everglades stehen Flora und Fauna im Mittelpunkt. Auch hier ist ein Besuch absolut empfehlenswert.

Orlando
Das ultimative Epizentrum für Vergnügen, Spiel, Spaß und Abenteuer. Hier sagen sich Micky Maus und Donald Duck gute Nacht, hier können Killerwale und Delfine in Sea World bestaunt und ein ausgiebiger Spaziergang durch die großen Filmstudios unternommen werden. Allein um die wichtigsten Attraktionen zu sehen (Disney World mit seinen unterschiedlichen Themenparks ist ein Muss), sollten zwei bis drei Tage für Orlando in Zentralflorida eingeplant werden.

(Alle Angaben ohne Gewähr)


WICHTIGE INFORMATIONEN ZUR EINREISE IN DIE USA

Deutsche Bundesbürger, die länger als 90 Tage in den USA bleiben wollen, werden ab sofort mit schärferen Einreisekontrollen rechnen müssen. Denn sämtliche USA-Reisende, die ein Visum benötigen, werden bei der Einreise digital durch ihre biometrischen Daten erfasst. Visumpflichtige Passagiere werden mit Fingerabdrücken und einer digitalen Fotografie registriert. Bei der Ausreise werden diese biometrischen Daten verglichen, um sicherzustellen, dass es sich bei der ausreisenden Person tatsächlich um den Reisepassinhaber handelt.

Diese neuen Regelungen treten ab sofort an allen 115 internationalen US-Flughäfen und an 14 großen Seehäfen in den Vereinigten Staaten in Kraft. Ausgenommen davon sind Ausländer aus 28 westlichen Staaten, darunter auch Deutschland – mit der Auflage, dass die Touristen und Geschäftsreisenden nicht länger als 90 Tage bleiben. Hier gilt nach wie vor die übliche Prozedur mit der grünen Einreisekarte. Austauschschüler jedoch, genauso wie Studenten, Künstler oder Geschäftsleute und Wissenschaftler, deren permanenter Aufenthalt die Dauer von drei Monaten übersteigt, benötigen ein Visum und werden nach den neuen Bestimmungen mit Fingerabdrücken und digitalem Foto bei Ein- und Ausreise erfasst.

Ab 26.Oktober 2004 ist die Einreise darüber hinaus nur noch mit maschinenlesbarem Reisepass möglich. Dies gilt auch für EU-Staaten, Deutschland inbegriffen.

Laut der amerikanischen Immigrationsbehörden wird der digitale Abgleich bei visumpflichtigen Ausländern durchschnittlich nur etwa eine Minute mehr pro Passagier in Anspruch nehmen.

Als solidarischen Beitrag zur Terrorbekämpfung der USA hat sich Mexiko bereit erklärt, US-Polizisten auf mexikanischen Flughäfen zu postieren, die vor allem bei Passagieren mit Ziel USA zusätzliche Spontankontrollen durchführen werden. Diese Regelung tritt ebenfalls ab sofort in Kraft.

Auf heftige Proteste von nicht amerikanischen Fluglinien stößt hingegen die Forderung von US-Heimatschutzminister Tom Ridge. Er verlangt, dass auf sämtlichen Flügen aus dem Ausland in die USA Sky Marshals an Bord sind. Bei diesen Marshals handelt es sich um bewaffnete Wachleute, die eine bestimmte Anti-Terror-Ausbildung genossen haben und im Ernstfall versuchen, einen möglichen Terrorangriff zu vereiteln.

Diese Angaben sind ohne Gewähr. Für genaue Auskünfte informieren Sie sich bitte beim Auswärtigen Amt.


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