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Software

FREEWARE

Im Gegensatz zur Shareware handelt es sich bei Freeware um kostenlose Software, die für Privatpersonen und zu nicht kommerziellen Zwecken uneingeschränkt und ohne finanzielle Gegenleistung nutzbar ist.

Doch auch hier gibt es häufig Restriktionen. Auch wenn die ‚Basis-Software eines Herstellers kostenfrei, uneingeschränkt nutzbar und zeitlich unbegrenzt ist, so sind entsprechende Upgrades auf ein qualitativ und leistungstechnisch höheres Produkt in den meisten Fällen kostenpflichtig. Auch bei den Lizenz- und Nutzungsbedingungen sollte man sich vor entsprechender Inanspruchnahme einer bestimmten Freeware informieren. Denn beliebiges Vervielfältigen und eine weitere Verbreitung ist in vielen Fällen nicht gestattet.

Um auch weiterhin dem Begriff ‚Free’ gerecht zu werden und dies finanzieren zu können, haben viele Software-Hersteller das Adaware-Prinzip übernommen. Bei Adawares erscheinen bei Nutzung der Freeware Werbebanner von Sponsoren auf dem Bildschirm des Users. Somit können Unternehmen die Verbreitung von Freeware finanzieren und für den Kunden die kostenlose Nutzung gewährleisten.

(Alle Angaben ohne Gewähr)


SHAREWARE

Die Nutzung und der Vertrieb von Shareware basieren auf einem simplen Marketingkonzept. Es waren vornehmlich kleinere Software-Unternehmen, die aufgrund mangelnden Marketing-Budgets ihre Produkte kostenlos testen ließen, um auf diese Weise zum einen auf sich aufmerksam zu machen und zum anderen Vertrauen bei den Kunden zu erzeugen. Diese Einsparung in den Marketing- und Vertriebskosten ermöglichte es den Herstellern, ihre Software-Produkte entsprechend günstiger anzubieten. Die Idee der Shareware stieß vielerorts auf begeisterte Akzeptanz und mittlerweile bedienen sich auch etablierte Software-Hersteller dieser Methode, um ihre Produkte an den Mann zu bringen. Wichtig für die Hersteller und Anbieter von Shareware sind jedoch Kundenadressen. Daher ist es üblich, dass man sich, vor allem im Stadium des kostenlosen Testens, mit Name und Anschrift registrieren lässt. Für Unternehmen sind solche Adressen essentiell. Aber auch noch andere Vorteile ergaben sich für Software-Firmen. Feedback von Usern ist wichtig, um vor allem neue Software-Produkte innerhalb der Markteinführungsphase zu optimieren. Daher ist es also als Kunde von Shareware ratsam, dem Hersteller Kritikpunkte (aber auch Lob) zu kommunizieren. Nur durch den Dialog mit dem Endverbraucher kann ein Software-Produkt für den Kunden optimiert werden.

Mittlerweile hat sich die Shareware-Philosophie ein wenig geändert. Bei kostenlosen Produkten ist heutzutage die Usability, die Nutzungsmöglichkeit der Software, in den meisten Fällen eingeschränkt. Oftmals handelt es sich hierbei um eine begrenzte kostenlose Nutzungsdauer. Nach einer bestimmten Zeit wird man demnach aufgefordert, sich zu registrieren und einen Nutzerbeitrag zu entrichten oder das Software-Produkt regulär zu erwerben.

Dank schneller Breitbandverbindungen ist es üblich, sich Shareware aus dem Internet herunter zu laden. Früher war es die Regel, an Kunden Disketten und CD ROMs zu verschicken oder diese als Proben den großen Computer-Magazinen beizulegen.


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