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Halloween

ERSTES VAMPIRMUSEUM IN DEUTSCHLAND

Pünktlich zu Halloween 2003 wurde im mittelhessischen Schloss Laubach das erste Vampir-Museum in Deutschland eröffnet. Ziel des Projekts ist die Darstellung des Vampirs in Mythologie und Geschichte bis zu den heutigen Ausprägungen in Kultur und Gesellschaft. Die Exponate der „Gruselshow“ sind Vampirbücher aus dem 17. Jahrhundert, Filmkostüme und -Plakate sowie präparierte Fledermäuse. Die Ausstellung richtet sich an alle Bevölkerungsgruppen, explizit auch an Kinder.

Im Rahmen des Projekts werden zwei Ausstellungen gezeigt, die Sammlungen von Hans Meurer (Vampire) und Dr. Klaus Richarz (Fledermäuse). Beide Sammlungen werden durch Dauerleihgaben ergänzt. Zusätzlich sind Events geplant, wie Lesungen und Vorträge für Erwachsene und Kinder, Halloweenpartys sowie eine Theaterwerkstatt für Kinder. Das Museum ist an Wochenenden und Vollmondnächten geöffnet, zusätzliche Besuchstermine für Gruppen ab fünf Personen können vereinbart werden.

Kontakt: http://www.dracula-society.de

(Alle Angaben ohne Gewähr)


EIN TYPISCHES HALLOWEEN-REZEPT: COLCANNON

Zutaten: mehlige Kartoffeln, Kohl, Zwiebeln, Öl oder Butter, Speck, Petersilie, Muskat, Pfeffer und Salz.

Zubereitung: Kartoffeln kochen und zerstampfen. Die gleiche Menge Kohl in feine Streifen schneiden und ca. 10 Minuten lang in Wasser kochen. Das Wasser abgießen und den Kohl beiseite stellen. Speck und Zwiebelwürfel in Butter oder Öl bei niedriger Temperatur anbraten. Nach und nach die zerstampften Kartoffeln und den Kohl hinzugeben und miteinender vermischen. Dabei gut mit Pfeffer, Salz und Muskat würzen. Am Schluss fein gehackte Petersilie dazu geben.

Dazu passen am besten deftige Würstchen.


DER URSPRUNG VON HALLOWEEN

Halloween ist ein irisches Fest keltischen Ursprungs. ‚Samhain’ bedeutet soviel wie ‚Ende des Sommers’ und markierte den Übergang von dem alten ins neue Jahr (Die Kelten kannten nur zwei Jahreszeiten, Sommer und Winter.) Traditionell wird es in der letzten Oktobernacht gefeiert. In dieser Nacht, so glaubten die Kelten, sei es den Toten erlaubt, kurz auf die Erde zurück zu kommen. Von der Kirche wurde der alte Brauch dann später unter dem Namen Allerheiligen übernommen und der erste November zu einem Feiertag erklärt.

Das Symbol für Halloween ist ein ausgehöhlter Kürbis, in dem eine brennende Kerze steht. Die Iren pflegten zu Halloween ein brennendes Stück Kohle in eine Rübe zu legen. Irische Einwanderer brachten diesen Brauch nach Amerika und vertauschten die Rübe gegen den dort beheimateten Kürbis.

Der Hintergrund für diesen Brauch ist eine irische Sage. Diese besagt, dass einst ein Mann namens Jack O\'Lantern lebte, der so böse war, dass selbst der Teufel ihn nicht mochte. Um ihn nicht in der Hölle aufnehmen zu müssen, gab der Teufel dem bösen Jack ein brennendes Stück Kohle in die Hand und schickte ihn weg. Jack steckte die glühendheiße Kohle in eine ausgehöhlte Rübe und zog weiter. Auch wenn seine Seele keine Ruhe fand, eines war Jack gelungen – er war der Hölle entkommen.

Der Brauch, sich zu Halloween gruselige Verkleidungen anzuziehen und wilde Feste zu feiern, kommt wiederum aus Amerika. Da es dort keinen Karneval gibt, wurde das Bedürfnis, sich einmal im Jahr zu verkleiden und ausgelassen zu feiern, einfach auf Halloween verlegt. Und was ist nahe liegender, als sich dann als Gespenst oder Skelett zu verkleiden?

Heute übertrifft die Menge der asiatischen Massenwaren für Halloween sogar die Weihnachtsartikel und ist zu einem festen Wirtschaftsfaktor für Handel und Gastronomie geworden.


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