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Spiele

SPIELETIPPS

Was gibt es schöneres, als in einer netten Familienrunde oder dem Freundeskreis zu sitzen, zu erzählen, zu lachen und gemeinsam zu spielen. Gerade in den Herbst- und Wintermonaten, wenn man häuslicher wird und es sich zu Hause gemütlich macht, ist es besonders angenehm, nette Menschen um sich herum zu versammeln und ein paar Spiele zu spielen.

Dazu benötigt man nicht einmal immer die neuesten und aufwendigsten Spiele. Man kann mit ein wenig Materialaufwand und Phantasie lustige und unkomplizierte Spiele nach machen.

Ganz einfach sind beispielsweise Wortspiele. Die lassen sich nämlich überall durchführen und man braucht dazu keinerlei Zubehör. Außerdem kann man sicherlich auch den größten Spielemuffel dazu überreden, sich an einem einfachen Wortspiel zu beteiligen.

“Ich packe meinen Koffer…“
Ein richtiger Klassiker ist dieses Spiel schon, denn jeder hat es sicherlich schon einmal irgendwo gespielt. Wenn Sie dieses Spiel vorschlagen, werden Sie vielleicht ein paar gelangweilte und genervte Gesichter wahrnehmen, aber wenn die ersten Lacher kommen, findet es ganz sicher keiner mehr doof. Das Spiel ist hervorragend geeignet, wenn ein paar fremde Leute dabei sind, die sich noch nicht näher kennen. Danach ist man sich auf jeden Fall nicht mehr fremd!

Und so gehts: Der 1.Spieler sagt, wie er heißt und nennt anschließend, was er in seinem Koffer mitnehmen möchte. Der 2.Mitspieler wiederholt den Namen und das Eingepackte des 1.Mitspielers, nennt seinen Namen und sagt an, was er einpacken will. Nun muss der 3.Mitspieler alles aufzählen und alles wiederholen, bevor er etwas Neues einpacken darf. Wenn alle an der Reihe waren, muss der 1.Mitspieler wieder alles wiederholen. Das Spiel geht so lange, bis die Liste der Gegenstände so lange ist, dass das Aufzählen unmöglich wird.

“Mein Teekesselchen…“
Auch das Teekesselchen gehört zu den Klassikern, denn es wird schon seit Generationen gespielt. 2 Spieler denken sich gemeinsam ein Teekesselchen aus (einen Begriff mit 2 verschiedenen Bedeutungen). Der erste erklärt: Mein Teekesselchen hat/ist...,danach erklärt der zweite sein Teekesselchen. Ein Beispiel wäre: Spieler 1 sagt: Mein Teekesselchen ist eine Verletzung durch ein Tier… (Bienenstich) und Spieler 2: Mein Teekesselchen ist etwas süßes zum Essen… (Bienenstich).
Weitere Beispiele für Teekesselchen: Bienenstich, Horn, Futter, Gericht, Klette, Kreuz, Zelle, Pflaster, Mandeln, Hering, Fliege usw.

“Begriffe erklären…“
Alles was man dazu benötigt, ist ein Fremdwörterlexikon, Papier und Stifte. Ein Spieler verwaltet das Lexikon und pickt sich ein möglichst unbekanntes Wort heraus. Nun muss jeder Mitspieler das Wort möglichst genau und überzeugend aufschreiben. Der Spieler mit dem Lexikon schreibt die wirkliche Begriffserklärung auf. Alle Blätter werden nun von ihm angenommen und nacheinander vorgelesen. Am Ende wird abgestimmt, welche Definition des Begriffs am treffendsten war. Der Spieler mit den meisten Stimmen bekommt einen Punkt. Wenn ein Spieler die wahre Bedeutung des Begriffs errät, bekommt er einen Bonuspunkt. Als nächstes kommt der nächste Spieler mit der Begriffsauswahl an die Reihe.

“Promis erraten“…
Alles was man dazu braucht, sind kleine Zettel, Stifte und Klebeband, um die Namen von Prominenten auf zu schreiben und die Zettel mit Klebeband an der Stirn der Mitspieler zu befestigen. Die einzelnen Spieler dürfen natürlich nicht sehen, was auf dem Zettel steht, der an ihrer Stirn hängt. Jeder einzelne Spieler versucht nun mit so wenig Fragen wie möglich zu erraten, wer er sein soll bzw. welcher Name auf seinem Zettel steht. Die anderen beantworten seine Fragen mit ja, nein, eventuell, jein oder irrelevant. Der Spieler hat nicht mehr als 20 Fragen zur Auswahl und darf nur ein einziges Mal seinen Namen nennen. Fragen, die noch bis zur 20. Frage übrig geblieben sind, bekommt jeder Spieler gutgeschrieben.

Für eine andere Form des Personenratens müssen Zweierteams gebildet werden. Alle Teilnehmer schreiben Namen von Prominenten auf kleine Zettel und werfen diese zusammengefaltet in ein Behältnis. Diese werden in einen Topf geworfen. Jeweils einer eines Teams zieht einen der Zettel und muss nun versuchen, seinem Teampartner die gesuchte Person zu erklären. Dazu hat er allerdings nur 60 Sekunden Zeit. Nach und nach werden so alle Begriffe abgespielt.

In der nächsten Runde kommen die Zettel wieder in den Behälter und der andere Teampartner zieht einen Namen. Nun muss er die gesuchte Person mit drei Worten erklären. In der nächsten Runde mit nur einem Wort. Er darf jedoch Gesten machen (was wirklich hilfreich sein kann).
Sinn des Spiels ist es also, sich die Erklärungen der anderen Spieler so stark wie möglich einzuprägen, denn am Ende muss wie gesagt nur ein Wort ausreichen, um die Person zu erraten.

“Hollywoodstreifen erraten“
Es werden zwei Teams zusammengestellt. Jeder Mitspieler überlegt sich einen bekannten Film und versucht, diesen seiner Gruppe pantomimisch vor zu machen. Anschließend ist die gegnerische Mannschaft an der Reihe.
Welche Gruppe die meisten Filme erraten hat, ist Sieger.

(Alle Angaben ohne Gewähr)


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