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CHINA WELTWEIT FÜHRENDER SPIELZEUGLIEFERANT

Einer Untersuchung des Statistischen Bundesamtes zufolge war China 2003 unangefochten an der Spitze der Spielzeug exportierenden Länder weltweit. Allein in Deutschland hatte China mit 55% den größten Anteil an in die Bundesrepublik importiertem Spielzeug. Weit abgeschlagen auf dem zweiten Platz liegen die Niederlande mit 11% und Japan mit 7%. China ist vor allem für die günstige Produktion an technischem Spielzeug bekannt. Rund zwei Drittel der nach Deutschland eingeführten Videospiele stammen aus der Volksrepublik.

Mit einem Gesamtimportwert von 2,5 Millionen Euro liegt Deutschland bei Spielwaren auf einem nahezu gleichen Niveau wie in 2002. Doch leider ist dem Spielzeug-Import-Boom der eigene Export von Spielwaren zum Opfer gefallen. Im Vergleich zu 2002, mit einem Spielzeug-Exportvolumen von 2,6 Milliarden, hat dieser Wert im Jahr 2003 mit vergleichsweise enttäuschenden 1,7 Milliarden Euro stark abgenommen.

(Alle Angaben ohne Gewähr)


SPIELZEUG AUF HIGH-TECH-NIVEAU

Ein Gang über die diesjährige Nürnberger Spielwarenmesse genügte, um festzustellen, dass Computerchips und digitale Technologie Einzug in Deutschlands Kinderzimmer halten. Denn ausgefeilte Elektronik beschränkt sich längst nicht mehr auf Computerspiele. Carrera beispielsweise will bis Mitte 2004 ein digitales Rennbahnsystem auf den Markt bringen, das vier Piloten gleichzeitig das Fahren und Überholen bei hohem Tempo auf einer zweispurigen Bahn ermöglicht. Auch die Modelleisenbahn-Hersteller Märklin und Fleischmann bieten eine neue Generation an Eisenbahn-Vergnügen an. Per Touchscreen werden Steuerimpulse durch die Schienen übertragen, das Steuerpult ist auf dem allerneuesten technischen Stand und die Handhabung ist gänzlich digitalisiert. Und wenn Sie denken, dass ausgefeilte Elektronik nur im Modellbau zum Tragen kommt, haben Sie sich getäuscht. Der Puppenhersteller Zapf nämlich bringt dieses Jahr mit der Funktionspuppe „Chou-Chou“ ein Modell heraus, das, durch verschiedene Miniaturmotoren angetrieben, Arme, Beine und den Kopf bewegen kann. Darüber hinaus reagiert Chou-Chou auf unterschiedliche Bewegungen mit den entsprechenden Lauten. Ähnlich geht der Holzspielzeug-Hersteller Brio mit dem technischen Fortschritt um. Die berühmte Holzeisenbahn kann mittlerweile per Infrarot ferngesteuert werden.


DIE GESCHICHTE DER BARBIE

Die Barbie wurde 1959 von der amerikanischen Firma Mattel entwickelt. Dieses kleine Plastikgeschöpf hat mittlerweile absoluten Kultstatus erreicht und zählt zu den meistgesammelten Objekten weltweit. Dabei ist die Barbiepuppe nicht nur in jedem zweiten Kinderzimmer vorhanden. Es sind vor allem erwachsene Puppensammler, die der 30cm großen Schönheit nicht widerstehen können.

Im März 1959 stellte das US-Unternehmen Mattel die erste Barbie auf der New Yorker Spielwarenmesse vor. Ab 1964 konnte man Barbies auch in Deutschland kaufen. Übrigens, die Barbie hat auch einen Nachnamen: Barbie Millicent Roberts.

Mehr Informationen zu Barbies bekommen Sie unter www.barbie.de.


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