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Basketball

STREETBALL

Streetball, eine besondere Form des Basketballs, entstand ungefähr zu Beginn des 20. Jahrhunderts. In den Slums von Großstädten wie New York und Chicago bauten sich „Ghetto-Kids“ aus Langeweile Basketballkörbe aus Holz oder Mülltonnen. Der Sport wurde zur Therapie gegen Mutlosigkeit und Hoffnungslosigkeit für die Jugendlichen und gab ihnen neues Selbstwertgefühl. Aus dem „Spiel der Slums“ wurde im Laufe der letzten Jahrzehnte eine eigenständige Sportszene in den US-Metropolen, die in Wettkämpfen ihr Können zur Schau trägt.

Für einige Jugendliche ist der Sport eine gute Chance, nicht drogenabhängig oder kriminell zu werden, wie sonst viele andere Kids in den Slums. NBA-Stars wie Kobe Bryant oder Allen Iverson wurden durch ihre Karrieren als Streetballer von armen Kids ohne Zukunft zu beliebten und bekannten Stars. Die nordamerikanische Basketball-Profiliga NBA und erfolgreiche wirtschaftliche Unternehmen unterstützen die Streetball-Szene deshalb finanziell und hoffen, noch viele neue Talente zu entdecken.

In den 80er Jahren erreichte die Breakdance- und Rapwelle aus den USA auch Deutschland. Durch Musikvideos lernten deutsche Jugendliche den Kleidungsstil der Rapper und die Sportart Streetball kennen und fingen an, sich ebenfalls dafür zu interessieren. Die Begeisterung für die Sportart stieg immer mehr an und Jugendliche griffen auch in Deutschland in ihrer Freizeit häufiger zum Basketball.

Als am Berliner Schlossplatz 1992 der erste deutsche Streeball-Event veranstaltet wurde, zog man weitere Fans in den Bann. Mittlerweile werden bundesweit jährlich um die 2000 Streetball-Wettkämpfe organisiert. Die ständig wachsende Anzahl der Freiplätze sorgt für die angemessene Infrastruktur für die rund 600.000 aktiven Streetballer in Deutschland. In Berlin sprießen Streetballplätze wie Pilze aus dem Boden und die Möglichkeit, den Sport auszuüben, wird immer größer.

(Alle Angaben ohne Gewähr)


ENTSTEHUNG DES BASKETBALL

Basketball wurde 1891 ursprünglich als Lückenfüller vom Universitätsdozenten Dr. James Naismith in Massachusetts erfunden. Das Hallenspiel sollte in der Saisonpause von Football- und Baseball gespielt werden. In den ersten Basketballbegegnungen bestanden die Mannschaften noch aus sehr vielen Spielern, doch ab 1895 gab es dann nur noch fünf Spieler pro Mannschaft.

Die National Basketball League (NBL), wurde erstmals 1898 gegründet, allerdings löste sie sich nach knapp zwei Jahren wieder auf. Erst Ende 1936 rief man die NBL wieder ins Leben, die sich dann später mit der Basketball Association of America zur National Basketball Association (NBA) zusammenschloss. Bei der ersten NBA-Meisterschaft 1938 gewannen die Goodyears.

1932 wurde dann die Fédération Internationale de Basketball (FIBA)
gegründet. Der FIBA gehören mittlerweile fast 210 Mitgliedsverbände an. Die ersten Weltmeisterschaften der Herren fand im Jahre 1950, die der Damen im Jahr 1953 statt.

Die Organisation der Europameisterschaften übernimmt die European Basketball Federation. Europameisterschaften der Herren gab es zum ersten Mal ab 1947, die der Damen ab 1950. Die Europameisterschaften werden alle zwei Jahre ausgetragen.

Der Deutsche Basketball Bund e.V., der 1949 gegründet wurde, veranstaltet sowohl die Bundesliga für Damen als auch für Herren.
1993 gewannen die deutschen Herren die Europameisterschaft im Basketball und die Damen holten 1966 und 1997 bei den Europameisterschaften Bronze.

Bei den Olympischen Spielen ist Basketball bereits seit 1936 vertreten. Bis 1988 waren allerdings nur Spieler bei den Olympischen Spielen zugelassen, die als Amateure galten. Als ab 1992 auch Profis teilnehmen durften, stellte die USA ein Dream-Team mit Spielern wie Magic Johnson, Michael Jordan und Charles Barkley für die Spiele in Barcelona zusammen.


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