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Basteln

TIPPS ZUM BASTELN

Windlicht
Material: 1 altes Senf- oder Marmeladenglas, Tapetenkleister, Transparentpapier, Alufolie.

Selbstgestaltete Windlichter lassen sich am besten aus alten Senf- oder Marmeladegläsern fertigen, je größer das Glas, desto besser. Aus dem Transparentpapier ein Muster schneiden und auf das Glas kleben. Nach Belieben mit kleinen Stücken Alufolie kombinieren. Tee-Licht hineinstellen und fertig ist das neue Windlicht.

Kekshaus
Material: Butterkekse, Puderzucker, Zitronensaft, bunte Bonbons.

Die Butterkekse können ähnlich wie Karten zu Häusern und Burgen zusammengesetzt werden. Um die einzelnen Kekse miteinander zu verbinden, fertigt man aus dem Puderzucker und dem Zitronensaft einen dickflüssigen Kleister. Nachdem das Haus getrocknet ist, kann man es nach Belieben mit bunten Süßigkeiten wie Smarties, Gummibärchen, Liebesperlen und ähnlichem Verzieren.

Lichterkette
Material: Schere, Kleber, Drahtzange, Blumendraht, Luftballons, Transparentpapier, Gips, Tapetenkleister, Locher, bunte Kordel.

  1. Schritt: Große Mengen Tapetenkleister anrühren und die Luftballons aufblasen. Je nach dem, wie lang die Lichterkette sein soll, die entsprechende Anzahl auswählen. Das Transparentpapier in breite Streifen schneiden. Die Streifen mit Kleister in mehreren Schichten (5 bis 7) über den aufgeblasenen Luftballon kleben. Achtung: das obere Drittel des Ballons frei lassen.
  2. Schritt: Den Ballon mit einer Schnur am oberen Ende aufhängen oder umgedreht hinlegen (die unbeklebte Seite nach unten!) und mehrere Tage lang trocknen lassen. Sind die Papierstreifen gut getrocknet, den Ballon mit einer Nadel zum Platzen bringen. Die Reste des Ballons entfernen.
  3. Schritt: Gips anrühren. In den Boden der Papierschale ein wenig Gips gießen und ein Teelicht leicht in den feuchten Gips drücken. Gips trocknen lassen.
  4. Schritt: Mit dem Locher zwei einander gegenüber liegende Löcher in den oberen Rand der Papierschale stanzen. Dann den Blumendraht doppelt nehmen und durchziehen. Dann einen Henkel mit einer kleinen Schlaufe in der Mitte formen, indem man den Draht in entgegen gesetzter Richtung verdreht.
  5. Schritt: Die fertigen Papierkugeln nacheinander auf die Kordel fädeln und in ausreichenden Abständen nebeneinander fixieren (Auch hier kann der Blumendraht noch einmal zum Einsatz kommen).

Gefaltete Geldscheine
Es wird immer üblicher, anstelle selbst gebastelter Dinge oder persönliche Geschenke Geldscheine zu verschenken. Dennoch können auch diese originell dekoriert und müssen nicht einfach in einem Kuvert überreicht werden. Eine Möglichkeit ist das so genannte Geldrad. An Material wird lediglich eine Nylonschnur und ein wenig (wieder ablösbarer) Tesafilm benötigt. Der Geldschein wird der Länge nach wie eine Ziehharmonika in kleine ca. 5mm breite Streifen gefaltet. Der gefaltete Geldschein wird in der Mitte mit einem Stück Nylonfaden fixiert. Beide Hälften werden wie bei einem Fächer ausgebreitet und jeweils die beiden Enden mit einem Stück Tesafilm fixiert, so dass sich ein geschlossenes Rad ergibt.

Weitere Möglichkeiten, Geldscheine zu falten, finden sich auf den zahlreichen Origami-Seiten im Internet. Origami ist eine alte Papierfaltkunst, die in Japan eine große Tradition hat. Üblicherweise werden quadratische Blätter als Ausgangspunkt verwendet und ohne Hilfe von Schere und Klebstoff entstehen kunstvolle Motive in drei Dimensionen. Bekannte traditionelle Motive des Origami sind Tiere.

Der Ursprung von Origami liegt möglicherweise im zeremoniellen Falten von Papier, das in der Muromachi-Ära (1392-1573) erstmalig angewendet wurde. Nach anderen Quellen stammt die Kunst ursprünglich aus China und wurde durch Mönche in Japan verbreitet. Die europäische Papierfaltkunst hat ihren Ursprung im 16. Jahrhundert. Die moderne Origamikunst ist geprägt von Akiro Yoshizawa, der die traditionellen Vorlagen durchbrach und innovative neue Modelle schuf. Moderne Origamimodelle sind oft hochkomplex.

Nach alter japanischer Legende bekommt derjenige, der 1.000 Origami-Kraniche faltet, von den Göttern einen Wunsch erfüllt. Seit dem Tode des Atombombenopfers Sadako Sasaki, die mit dem Falten von Origami-Kranichen gegen ihre durch die Strahlung verursachte Leukämie-Erkrankung ankämpfte, sind Origami-Kraniche auch Symbol der Friedensbewegung und des Widerstandes gegen den Atomkrieg.

(Alle Angaben ohne Gewähr)


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