SPIELERPARADIES LAS VEGAS BOOMT
38 Millionen Besucher haben sich im vergangenen Jahr davon überzeut:
Die größte Unterhaltungsmetropole der Welt bietet für
jeden Urlauber das passende Programm. Riesige Spielhallen für \"Zocker\",
zahlreiche Trauungskapellen für Verliebte, gigantische Shows
der berühmtesten Entertainer und überdimensionale Hotelkomplexe
mit insgesamt 128.000 Zimmern, die 2003 zu 80 Prozent ausgelastet
waren.
Neben den Besuchermassen ziehen jährlich knapp 80.000 Menschen
nach Las Vegas, so dass die Metropole mit mehr als 1,4 Millionen Einwohnern
die am schnellsten wachsende Stadt in den USA ist. Ein Grund für
diesen Boom: Im Bundesstaat Nevada sind keine Einkommenssteuer und
eine ganz niedrige Grundsteuer zu zahlen.
Las Vegas gilt als das Spielerparadies der unbegrenzten
Möglichkeiten. Der höchste jemals erzielte Gewinn von 43
Millionen US-Dollar an einem Einarmigen Banditen darf aber nicht darüber
hinweg täuschen, dass fast immer das Casino gewinnt. Mehr als
neun Milliarden Dollar klingeln jährlich in den Kassen der Spielhallen.
So gibt jeder Besucher durchschnittlich 500 Dollar für das Glücksspiel
aus und verbringt täglich 3,7 Stunden damit. 60 Prozent der gesamten
Casino-Einnahmen werden derzeitig mit Spielautomaten – allen
voran Videopoker - erzielt.
Die Gäste zum Glückspiel zu animieren erfolgt nach einem
ausgeklügeltem System, nichts wird dem Zufall überlassen:
In den Casinohallen gibt es weder Fenster noch Tageslicht und natürlich
auch keine Uhren. Die Beleuchtung, die Deckenhöhe und die Hintergrundgeräusche
sind speziell konzipiert und sollen zum dauerhaften Verweilen einladen.
Die Verführung lockt allerorts, egal wo man sich im Hotel bewegt,
man muss unweigerlich an Spieltischen und Automaten vorbei.
Die traurige Kehrseite dieser Reizüberflutung und unbeschwerten
Welt der Illusionen aber darf nicht übersehen werden: Las Vegas
ist, im Verhältnis zu anderen Städten der USA gesehen, führend
bei Selbstmorden, Tod durch Schusswaffen, Alkoholikern sowie Schwangerschaften
unter Teenagern und Jugendlichen ohne Schulabschluss.
(Nachricht vom 21.02.2004)
(Alle Angaben ohne Gewähr)
WESTSPIEL-CASINO GRUPPE MIT REKORD-BILANZ
Positive Nachrichten trotz schwieriger Wirtschaftslage: Die
vier WestSpiel-Casinos in NRW schlossen das Geschäftsjahr
2003 mit dem höchsten Bruttospielertrag der Unternehmensgeschichte
ab, so die Geschäftsführer der Betreibergesellschaft
Lutz Wieding und Gerhard Böger auf einer Pressekonferenz.
In NRW konnte mit einem Bruttospielertrag von über 157
Millionen Euro das Vorjahresergebnis übertroffen und mit
einem Gesamtergebnis von über 202 Mio. Euro die Marktführerschaft
ausgebaut werden. Der Bruttospielertrag ergibt sich aus den
Gesamteinnahmen des Spielbetriebs nach Auszahlung der Gewinne.
Die WestSpiel-Gruppe umfasst die staatlich konzessionierten
Spielcasinos in Aachen, Dortmund/Hohensyburg, Bad Oeynhausen, Bremen,
Berlin-Alexanderplatz sowie einem Automatenspielcasino in Duisburg.
Der Unternehmenserfolg im Jahr 2003 gründet hauptsächlich
in dem Ertragszuwachs im Bereich des Automatenspiels. So kam es
im Bereich der klassischen Casinospiele wie \"Roulette\", \"Black
Jack\" oder \"Baccara\" nur zu moderaten Einnahmen-Steigerungen.
Die mit 80 Prozent im europäischen Vergleich sehr hohe und
vom Gesetzgeber vorgeschriebene Spielbankabgabe lässt den Betreibern
wenig Spielraum, auf Kundenansprüche zu reagieren bzw. Investitionen
durchzuführen.
Der Spielbetrieb in den staatlich konzessionierten Casinos
erfolgt unter der Kontrolle des jeweiligen Bundeslandes. Von jedem
Euro Spielertrag fließen daher 80 Cent wieder zurück
in öffentliche Kassen zur Unterstützung karitativer Einrichtungen.
So konnten nach dem Jahresabschluss 161,95 Millionen Euro aus dem
Casinobetrieb der WestSpiel-Gruppe gemeinnützigen Institutionen
zugeführt werden.
(Nachricht vom 26.02.04)
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