NEUER TRENDSPORT AUS FINNLAND: NORDIC WALKING
Diese Sportart eignet sich nicht nur für den Winter. In kurzer
Zeit ist das Nordic Walking zu einem regelrechten Trendsport avanciert.
Hinter diesem Ausdruck versteckt sich nichts anderes als „Flottes
Wandern mit zwei Stöcken“. Ursprünglich waren es die
Spitzenathleten des Nordischen Skisports (Langlauf, Biathlon), die
im Sommer das Nordic Walking als Ersatz für ihre Disziplinen
betrieben. Daraus entwickelt hat sich ein effizientes Fitness-Training,
das viele Vorteile aufweist. Es ist schnell zu erlernen, birgt so
gut wie keine Verletzungsrisiken und kann von Menschen jeden Alters,
Trainierten und Untrainierten, ausgeübt werden. Wichtig ist,
dass die Gehgeschwindigkeit nicht zu langsam ist.
Nordic Walking eignet sich vor allem für unwegsames
Gelände wie Wälder und Hügel, da die beiden
Stöcke zusätzlichen Halt und Stabilität gewähren
und die Wirbelsäule sowie Hüft-, Knie- und Fußgelenke
entlasten. Daher eignet sich dieser Sport auch für Übergewichtige
und Menschen, die unter Rücken- und Kniebeschwerden leiden.
Auch für Profi-Sportler ist diese skandinavische Sportneuheit
ein empfehlenswertes Konditionstraining. Je nach Geschwindigkeit
und Dauer kann man seine Trainingseinheiten entsprechend steigern,
um am Ende ein optimales Konditionsergebnis zu erzielen. Außerdem
werden durch die Armbewegungen nicht nur die Beine, sondern
auch der Oberkörper trainiert. Professionelle Nordic
Walker schaffen es, während ihres Wandertrainings an
die 600(!) Muskeln im Körper zu stimulieren. Anfänger
sollten viermal die Woche zwischen 30 und 60 Minuten trainieren
und dann langsam ihr Pensum steigern.
(Alle Angaben ohne Gewähr)
RICHTIGES WORKOUT NUR MIT STRETCHING
Vor und nach einem intensiven Muskel- und Fitness-Training ist
der Dehnvorgang essentiell. Denn nur durch richtiges und effizientes
Dehnen lassen sich Verletzungen während des Trainings vermeiden
und eine Verkürzung der Muskeln vorbeugen. Gerade zu Beginn des
Trainings sollte man sich ausreichend aufwärmen. Nur wenn die
zu belastenden Sehnen und Muskelgruppen vorgedehnt sind, kann das
Risiko von Zerrungen und Muskelfaserrissen minimiert werden.
Innerhalb der Dehnphase sollten Sie die Übungen zunächst
nur unter Anleitung eines Fitness-Trainers durchführen.
Beachten Sie, dass Dehnübungen erst wirksam werden, wenn
sich ein intensives Dehnungsgefühl der zu bearbeitenden
Muskel- oder Sehnengruppen einstellt. Bei Stretching-Anfängern
wird dieses Gefühl noch als schmerzhaft empfunden, jedoch
gewöhnt man sich schnell daran. Natürlich sollte man
die Dehnung nicht übertreiben, um wiederum auf diese Weise
entstehende Verletzungen zu vermeiden.
Wie bei jeder anderen Trainings- und Fitnesseinheit ist auch
beim Stretching nur ein langfristiger Erfolg erzielbar, wenn
Sie die Dehnübungen regelmäßig wiederholen.
So sollten Sie auch an Tagen, an denen Sie keinen anderen Sport
treiben, ein paar Minuten am Stück Dehnübungen machen.
Dies ist vor allem für ‚Schreibtischhengste’ sinnvoll,
um Verspannungen in der Rücken- und Nackenmuskulatur vorzubeugen.
Lassen Sie sich, vor allem wenn Sie Fitness-Anfänger sind,
auf jeden Fall von einem geschulten Trainer beraten, der Ihnen
die wichtigsten Stretchingregeln und Übungen erklären
kann.
|