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Sauna

DIE 10 GOLDENEN SAUNA-REGELN

Wer liebt es nicht, das Gefühl von Wärme, wenn es draußen feucht und kalt ist? Fast ein Drittel aller Deutschen schätzen die wohltuende Wirkung der Sauna und besuchen regelmäßig die gesunde Hitze. Die positive Nebenwirkung: wer regelmäßig in die Sauna geht, ist weniger anfällig für Erkältungen und bekommt eine schöne Haut. Das liegt daran, dass bei einem Aufenthalt von 10 Minuten in der Sauna die Körpertemperatur auf durchschnittlich 42 Grad Celsius ansteigt. Das Ergebnis: der Körper ist weniger anfällig für Infektionskrankheiten. Durch die Hitze werden die Blutgefäße erweitert und der ganze Körper besser durchblutet. Dies führt dazu, dass sich das Hautbild verbessert. Die Sauna hat aber noch einen weiteren positiven Effekt. Wer nach sportlichen Aktivitäten die Sauna aufsucht, kann auch einem Muskelkater vorbeugen. Die Stärkung des Immunsystems erfolgt durch ein bis zwei Saunabesuche pro Woche.

Damit der Saunabesuch den gewünschten Effekt erzielt, sollte der Saunabesucher folgende Regeln beachten:

  • Die Sauna ist eigentlich für jeden Menschen geeignet. Ältere Menschen und Kleinkinder sollten hingegen nicht in die Sauna gehen, da ihr Kreislauf zu sehr beansprucht wird. Menschen die nicht gesund sind, sollten vor einem Sauna-Besuch unbedingt ihren Arzt fragen, ob sie ein gesundheitliches Risiko eingehen.

  • Gehen Sie nicht unmittelbar nach dem Essen in die Sauna, um Ihren Kreislauf nicht übermäßig zu beanspruchen.

  • Aus hygienischen Gründen sollte der Körper unbedingt unmittelbar vor dem Saunagang unter der Dusche gereinigt werden. Auch Schmuck hat in der Sauna nichts zu suchen. Wer einen niedrigen Blutdruck hat, kann vor dem ersten Gang ein warmes Fußbad nehmen.

  • Ein normaler Saunaaufenthalt besteht in der Abfolge aus Schwitzen, Abkühlen, Ruhen und das dreimal hintereinander. Grundsätzlich gilt: nur was sicht gut anfühlt, ist gut. Wem der Aufenthalt in der Sauna zu anstrengend wird, sollte sie sofort verlassen und sich abkühlen. Eine Schwitzphase sollte in der Regel nicht länger als 10 bis 15 Minuten sein.

  • Um die Wirkung der Sauna zu erhöhen, kann während des Saunagangs die Haut mit einer Massagebürste massiert werden.

  • Auch ein Aufguss, der mit speziellen Saunaölen versetzt ist, kann die Wirkung der Sauna noch verstärken.

  • Wenn Sie den Saunagang beenden möchten, sollten Sie sich zunächst in der Sauna auf einer der unteren Stufen für ein bis zwei Minuten aufrecht hinsetzen, um Ihren Kreislauf nicht zu überanstrengen.

  • Im Anschluss an den Saunagang erfolgt die Abkühlung. Beginnen Sie mit der Abkühlung immer an den äußeren Extremitäten, bevor sie Ihren Oberkörper abkühlen.

  • Danach sollten Sie Ihrem Körper eine Ruhepause von mindestens 15 Minuten gönnen.

  • Nehmen Sie in den Ruhepausen ausreichende Mengen von Flüssigkeit zu sich.

(Alle Angaben ohne Gewähr)


SAUNA GLOSSAR

Je nach persönlicher Vorliebe und Konstitution kann der Saunabesucher zwischen mehreren Saunatypen wählen.

Banja
Mit Banja wird ein russisches Bad bezeichnet, in dem die Temperatur ca. 70 Grad Celsius und die Luftfeuchtigkeit ca. 40 Prozent betragen. Traditionell fächeln sich die Saunabesucher einander mit Birkenzweigen Luft zu und klopfen sich, wenn gewünscht, gegenseitig mit feuchten Birkenzweigen die Haut ab. Üblich ist es auch, sich nach dem Saunagang die Haut mit Eis oder Schnee abzureiben und zwischendurch zur Erholung eine Teepause einzulegen.

Dampfbad
Das Dampfbad, auch Dampfsauna genannt, hat eine durchschnittliche Temperatur von 45 bis 55 Grad Celsius und eine Luftfeuchtigkeit von ca. 80-100 Prozent. Menschen mit Kreislaufproblemen sollten beachten, dass die hohe Luftfeuchtigkeit das Herz-Kreislaufsystem stärker belastet als die trockene Sauna (siehe auch ‚Finnische Sauna ’).

Edelsteinsauna
Die Heilwirkung von Edelsteinen wird seit der Antike immer wieder thematisiert. Unter Edelsteinsauna versteht man eine Sauna, in der sich über dem Saunaofen ein großer Edelstein befindet, meist ein Amethyst. Er soll die positive Wirkung der Sauna verstärken und eine meditative Stimmung erzeugen.

Finnische Sauna
In der Umgangssprache wird mit Sauna meist die Finnische Sauna bezeichnet. Kennzeichnend für die Finnische Sauna ist eine hohe Temperatur von 85 bis 95 Grad Celsius bei einer geringen Luftfeuchtigkeit von ca. 10-30 Prozent. Durch einen Aufguss kann die Luftfeuchtigkeit kurzfristig erhöht und die Wirkung gesteigert werden. In trockener Luft ist die Schwei ßbildung besonders groß.

Hamam
Der Hamam ist der Heißluftraum eines türkischen Bades, in dem die Temperatur ca. 50-70 Grad beträgt, bei einer Luftfeuchtigkeit von 90 Prozent. Ein Hamam ist meist sehr aufwendig mit Marmor und handbemalten Fliesen ausgestattet und mit Säulen verziert. Traditionell werden in einem Hamam eine Vielzahl von Entspannungsmassagen und Schönheitsprogrammen angeboten und verabreicht.

Türkisches Bad
Ein Türkisches Bad besteht aus einem Hamam und mehreren kühleren Räumen. Neben dem klassischen Saunaablauf von Schwitzen, Abkühlen und Entspannen ist es üblich, den Körper mit Tee, Massagen und Schönheitsbehandlungen wie Peelings, Masken etc. zu verwöhnen.


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