MEHR WELLNESS AUF KREUZFAHRTEN
Die großen Kreuzfahrtriesen, die jährlich Tausende von Passagieren
durch die Weltmeere befördern, haben den Trend der Zeit erkannt, und
bieten mittlerweile qualitativ hochwertige Fitness- und Wellness-Möglichkeiten
an. Mit dieser Entwicklung erhoffen sich Reedereien mehr jüngere Gäste
an Bord der Kreuzfahrtschiffe. Einige Luxus-Dampfer setzen dabei auf spektakuläre
Sporteinrichtungen. Neben den üblichen Fitness-Clubs bieten Schiffe
wie die MS European Vision neben einer Driving Range für Golfspieler
auch eine Kletterwand, um nach dem exzessiven Genuss der verschiedenen Buffets
die überschüssigen Kalorien zu verbrennen.
(Alle Angaben ohne Gewähr)
PHYSIOTHERAPIE IM WASSER
Immer mehr Menschen mit Muskel- und Gelenkbeschwerden schlagen
den Weg ins warme Wasser ein, wenn es um effiziente Behandlungen geht.
Denn die Vorteile von Bodyworking im Wasser liegen auf der Hand. Der
Körper wird im Wasser schwerelos, man kann sich schnell entspannen
und den Kopf frei kriegen. Und genau darauf bauen die Methoden Aqua-Shiatsu,
Aqua-Balancing und Aqua-Healing auf: neben der Linderung von physischen
Beschwerden sollen auch emotionale Blockaden gelöst werden. Daher
eignen sich die Wasser basierten Therapieformen besonders für
Menschen, die Schwierigkeiten mit dem Abbau von Stress haben.
Aqua-Wellness im Überblick:
Aqua-Shiatsu
Stimulierung der körpereigenen Energieleitbahnen, die
die Lösung von psychischen Blockaden und die Muskellockerung
zum Ziel hat. Insgesamt soll durch diese Therapieform Stress
abgebaut und ganzheitliches Wohlbefinden erzeugt werden
Aqua-Healing
Mischung aus Aqua-Shiatsu und Elementen des Aqua-Balancing
sowie Techniken der Reflexzonenmassage und des Stretchings.
Aqua-Balancing
Anwendung verschiedener Massagetechniken wie zum Beispiel
Shiatsu im Wasser, um Muskeln zu lockern, Verspannungen
zu lösen und den Körper zu entspannen
AYURVEDA
Der aus dem Sanskrit stammende Begriff Ayurveda bedeutet übersetzt
soviel wie „Wissenschaft von der Verlängerung des Lebens“.
Diese mittlerweile vielerorts angewandte Gesundheitslehre ist eine der ältesten überhaupt
(Alter: ca. 4000 Jahre) und stammt aus der vedischen Kulturepoche Indiens.
Ayurveda hat seinen Ursprung im indischen Bundesstaat Kerala, der zu
den ärmsten Gebieten des indischen Subkontinents zählt, jedoch
hinsichtlich Gesundheitsvorsorge und Lebenserwartung mit jedem hoch
entwickelten Industriestaat mithalten kann. Die medizinischen Grundlagen
von Ayurveda werden dort von nahezu allen ansässigen Ärzten
angewandt. Um nach den Heilmethoden von Ayurveda verfahren zu können,
werden spezielle Ayurveda-Spezialisten ausgebildet, die sich das Wissen
dieser indischen Medizin aneignen. Grundsätzlich geht man in der
Ayurveda-Lehre davon aus, dass jede Krankheit von einem Ungleichgewicht
der drei Doshas im menschlichen Körper herrührt. Bei den Doshas
handelt es sich um drei Kräftezentren. Pitta herrscht über
Verdauung und Stoffwechsel, Kapha ist für den Knochenbau und die
Körperorgane zuständig und Vata als drittes Kräftezentrum
steuert Bewegung, Nerven und Kreislauf. Krankheiten und Leiden werden
nicht isoliert, sondern ganzheitlich, unter Einbeziehung des Charakters,
der Familienstruktur und der Lebensgewohnheiten des Patienten untersucht.
Auch die Therapiearten der ayurvedischen Medizin unterscheiden sich
in vielen Bereichen von unserer herkömmlichen Schulmedizin. So
arbeiten Ayurveda-Therapeuten verbreitet mit Körperreinigungen
(Einläufe, Heilerbrechen), Meditations- und Yogaübungen, Massage-
und Aromatherapien sowie Ölbädern und Aufgüssen. Ayurveda
erlebt weltweit, vor allem aber in Deutschland, einen regelrechten Boom.
Immer mehr Menschen hoffen auf alternative Therapieformen, um Beschwerden
wie Migräne, Bluthochdruck, Asthma und Verdauungsstörungen
zu lindern oder gar zu beheben. Doch sollte man aufpassen, an welchen „Spezialisten“ man
sich wendet. Denn Ayurveda ist kein geschützter Begriff und so
werben Masseure, Kosmetiker und Therapiezentren mit teils dubiosen Methoden
und Präparaten, die allesamt den Begriff Ayurveda beinhalten, ohne
wirklich auf den Grundregeln der Heilmethode zu basieren.
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