BRENNSTOFFZELLEN ERSETZEN AKKUS
Forschern des Frauenhofer Instituts ist es jetzt gelungen, Brennstoffzellen
so klein zu machen, dass sie vielleicht bald Akkus ersetzen können.
Die neue Zelle hat in etwa die Größe eines Notebook-Akkus
und kann diesen problemlos mit Strom versorgen. Brennstoffzellen
haben gegenüber herkömmlichen Akkus Vorteile. Sie haben
eine längere Lebensdauer und sind umweltfreundlicher als
Akkus.
Zudem haben die Wissenschaftler ein System entwickelt, bei
dem sich die Zelle durch das Auswechseln einer Patrone schnell
wieder aufladen lässt. Betrieben wird die Brennstoffzelle
mit Wasserstoff. Dieser wird in der Patrone durch ein Metallpulver
eingeschlossen. Auch der Einsatz der neuen Brennstoffzelle bei
Handys, Diskmen oder anderen mobilen Kleingeräten ist denkbar.
Bis zur Marktreife wird aber noch einige Zeit vergehen.
(Nachricht vom 10.02.2004)
(Alle Angaben ohne Gewähr)
NEUER AKKU AUS ALKOHOL
Deutsche Wissenschaftler haben jetzt auf einer Tagung in Australien
einen Akku vorgestellt, der mit Alkohol funktioniert. Die Leistungsstärke
und Aufnahmefähigkeit des neu entwickelten Akkus liegt
weit über der von herkömmlichen Modellen. Den Forschern
ist es dabei gelungen, einen Kondensator aus einem speziellen
Metall zu bauen. Als leitfähige Basis für das Metall
wird Alkohol verwendet.
Bisher werden für Akkus hochgiftige Säuren verwendet, die
die Umwelt schwer belasten und kaum wieder verwendbar sind. Einen
Akku aus ungiftigen Stoffen als leitfähige Flüssigkeit zu
bauen, galt bisher als unmöglich. Der neue Akku kann bis zu 1.000
Watt pro Kilogramm aufnehmen. Ein Akku mit einer solch großen
Leistung war bisher nicht vorstellbar und könnte schon bald zur
Ablösung der heute bekannten Akkus führen. Auch weitere
Anwendungen, wie zum Beispiel als Notstromaggregat, sind denkbar.
(Nachricht vom 02.07.2004)
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