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Handy

WAS SIE VOR VERTRAGSABSCHLUSS BEACHTEN SOLLTEN

Auch wenn Sie sich ein Handy mit dazugehörigem Vertrag von einem der großen Mobilfunkanbieter anschaffen möchten, ist es durchaus ratsam, bereits vor Vertragsabschluss eine eigene Checkliste zu entwerfen. Anhand eines solchen Fragenkatalogs räumen Sie im vorhinein Zweifel und Missverständnisse aus, somit bleibt Ihnen ein böses Erwachen erspart.

Im Mittelpunkt sollte der Inhalt des Handvertrags stehen. Welche Leistungen sind in der zu entrichtenden Grundgebühr enthalten? Gibt es Freiminuten bei Vertragsabschluss, wird eine einmalige Anschlussgebühr verlangt? Ferner ist zu klären, ob und wenn ja, gegen welchen Aufpreis eine Partnerkarte bestellt werden kann. Vergleichen Sie vor Abschluss eines Handyvertrags, zu welchem vergünstigten Preis Ihnen ein neues Handy angeboten wird. Oftmals wird bei einem anderen Anbieter das gleiche Handy zu einem günstigeren Tarif angepriesen.

Ein weiterer Hauptaspekt sind die Kündigungsklauseln. Dazu sollten Sie auf einer Erläuterung der Händler oder Betreiber spezifischen AGBs (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) bestehen. Wichtig hier: wie ist meine Kündigungsfrist? Bei den meisten Mobilfunkanbietern umfasst die Mindestlaufzeit eines Handyvertrags zwei Jahre. In der Regel hat der Kunde darauf zu achten, seinen Handyvertrag spätestens drei Monate vor Vertragsablauf zu kündigen. Versäumt er diese Frist, verlängert sich die Dauer des Handyvertrags um weitere zwei Jahre. Wenn Sie Ihren Handyvertrag kündigen, tun Sie dies auf jeden Fall auf dem schriftlichen Wege. Ein Einschreiben mit Rückschein als Form der schriftlichen Kündigung ist hier angebracht.

(Alle Angaben ohne Gewähr)


WAS TUN, WENN KEIN GARANTIEANSPRUCH MEHR BESTEHT?

Sollten die Reparaturkosten für ein Handy ohne Garantieanspruch den Restwert des Geräts übersteigen, lohnt sich meist die Anschaffung eines neuen Handys. Neu muss jedoch nicht unbedingt bedeuten, dass sie den vollen Preis für ein neues Mobiltelefon bezahlen oder vorzeitig Ihren Handyvertrag verlängern müssen, um so einen vergünstigten Kaufpreis für das neue Handy zu bekommen. Der Erwerb eines „second“ Handys, also eines gebrauchten Mobiltelefons wird immer beliebter. Ob durch eine Auktion oder den Besuch eines virtuellen Handy-Gebrauchtmarkts, zahlreiche Internetportale wie eBay oder handy.de bieten Handys aus zweiter Hand an. Durch die stetige Innovation auf dem Handymarkt kann man auf diese Weise sehr günstig an Handys kommen, die selten älter als ein bis zwei Jahre sind.

Beim Kauf eines gebrauchten Handys sollten Sie darauf achten, dass das zum Verkauf stehende Gerät nicht gesperrt ist (d.h. nicht geklaut wurde) und Ihre Handykarte in das Telefon passt. Ein Muss ist ebenfalls der Kaufbeleg und Garantieschein.

Die Entscheidung, ob Sie als Eltern oder Erziehungsberechtigter Ihren Kindern ein Handy schenken sollen, kann Ihnen keiner abnehmen. Entschließen Sie sich für einen Handykauf, um Ihrem Sprössling eine Freude zu machen, werden Ihnen die folgenden Tipps weiterhelfen.

Generell ist es bei Kindern ratsam, unter dem Gesichtspunkt der Kostenkontrolle vom Abschluss eines Handyvertrages mit einem Netzbetreiber abzusehen. Denn nur bei Prepaid-Karten haben Eltern die Chance, die durch das Kind verursachten Handykosten einzugrenzen. Wenn die Prepaid-Karte leer telefoniert ist, kann der Handyhalter nach wie vor SMS und eingehende Anrufe erhalten und entgegennehmen. Darüber hinaus besteht zwischen Prepaid- und Vertragstarifen im Vergleich zu früher kein frappanter Unterschied mehr. Eine weitere Möglichkeit, das Telefonierverhalten Ihres Kindes zu steuern, ist die Anrufsperre für bestimmte Nummern (z.B. 0190). Praktisch könnte dies folgendermaßen aussehen: Ihr Kind kann von seinem Handy aus nur Ihre Festnetznummer, Ihre Handy- und Büronummer und die seiner besten Freunde anwählen, andere zuvor nicht von Ihnen genehmigte Telefonnummern werden nicht durchgestellt. Noch ein kleiner Tipp: achten Sie auf jeden Fall darauf, dass Ihr Kind die Möglichkeit hat, SMS zu verschicken. Oftmals ist dies die günstigere Alternative zum Anruf. Mittlerweile gibt es bestimmte SMS-Service-Nummern, mit denen man weitaus günstiger Kurznachrichten verschicken kann als mit den vom jeweiligen Netzbetreiber empfohlenen Service-Nummern.


WAS TUN, WENN IHR HANDY NICHT MEHR FUNKTIONIERT?

Handybesitzer neigen dazu, bei kleineren Schäden, wie Displaystörungen, selber Hand anzulegen. Davon ist dringend abzuraten: öffnen Sie Ihr Handy, indem Sie das Gehäuse entfernen, um in das Innere zu gelangen, können Sie mehr Schaden anrichten als ursprünglich vorlag. Und der wichtigste Aspekt ist hierbei, dass Hersteller für Schäden durch unsachgemäßes Öffnen des Handygehäuses keine Garantie übernehmen. Der richtige Weg ist daher, mit Ihrem defekten Handy zum jeweiligen Vertragshändler zu gehen oder das Mobiltelefon direkt an den Hersteller zu schicken, natürlich mit Beilegung des Garantiezertifikats oder des Kaufvertrags.

Beachten Sie, dass bei Feuchtigkeitsschäden am Handy ähnlich wie bei der unsachgemäßen Öffnung des Gehäuses die Reparaturkosten vom Hersteller nicht übernommen werden, da der Garantieanspruch erlischt. In diesem Zusammenhang wurde jedoch zugunsten des Handybesitzers Anfang 2002 EU-weit die sog. Gewährleistungsverordnung erlassen. Demnach ist der Händler bzw. der Hersteller verpflichtet, den Nachweis zu erbringen, dass eine unsachgemäße Handhabung des Handybesitzers (Feuchtigkeitsschäden, fehlerhaftes Öffnen des Gehäuses) die Ursache für den Geräteschaden ist.


AKKUPFLEGE

Gerade bei Handy-Akkus hängen Leistungsfähigkeit und Lebensdauer in entscheidendem Maße von der Pflege und Instandhaltung des Besitzers ab. Die folgenden Hinweise tragen dazu bei, dass Ihnen Ihr Akku lange erhalten bleibt: vermeiden Sie es, das Handy allzu oft ein- und auszuschalten. Wenn Sie nicht gestört werden wollen, genügt es, den Klingelton auf stumm zu schalten. Der Ein- und Ausschaltvorgang verbraucht sehr viel Energie. Daneben sollte man darauf achten, sein Handy nicht in der Nähe von Computern, Laptops und anderen metallenen Gegenständen liegen zu lassen. Solche Geräte entziehen dem Akku Energie und entleeren ihn umso schneller.

Achten Sie beim erstmaligen Aufladen Ihres Akkus darauf, das Handy ohne Unterbrechung für ca. 12 Stunden an ein Ladekabel zu hängen – ohne es anzuschalten. Genauso sollten Sie beim Entleeren des Akkus vorgehen: besonders bei Nickel-Cadmium- und Nickel-Metallhydrid-Akkus ist es wichtig, einen sog. Memory Effect oder Lazy Battery Effect zu vermeiden, indem Sie den Akku zuerst gänzlich leer telefonieren, bevor Sie ihn neu aufladen. Bei Lithium-Ionen- oder Lithium-Polymer-Akkus hingegen ist die Gefahr einer vorzeitigen Leistungsminderung nicht gegeben, da diese gegen einen Memory oder Lazy Battery Effect resistent sind.


HANDYPFLEGE

Die Lebensdauer Ihres Handys lässt sich durch ein paar einfache Tricks verlängern. Schützen Sie Ihr Handy vor Wasser und extremen Temperaturen. Dringt Feuchtigkeit in das Innere des Handys, verursacht dies in den meisten Fällen Schäden im Display, der Anzeigefunktion des Handys, oder sogar im Innenleben, was einen Komplettausfall bedeuten kann. Bedenken Sie: Feuchtigkeitsschäden fallen nicht unter die Garantie des Handy-Herstellers. Durch eine solche unsachgemäße Handhabung wird neben dem Gerät auch Ihr Geldbeutel belastet. Extreme Hitze und Sonneneinstrahlung sowie Frost haben ebenfalls negative Auswirkungen auf ein Handy. Nicht nur das Display, sondern auch andere lebenswichtige Funktionen des Mobilfunkgerätes werden aufs Spiel gesetzt.

Physische Schäden am Handy-Gehäuse können durch simple Maßnahmen verhindert werden. Bewahren Sie Ihr Handy in einer Handtasche, Aktenkoffer oder einem Rucksack auf, sollten Sie darauf achten, dass Schlüssel(anhänger), Kleingeld und andere harte oder spitze Gegenstände einem Handy keine Kratzer zufügen. Besonders anfällig ist in diesem Zusammenhang das Handy-Display. Und Sand, Staub und sonstiger Schmutz rufen nicht nur am Gehäuse so manchen Schaden hervor: dringen die kleinen Sandkörnchen oder Schmutzpartikel in das Innere des Handys, ist häufig eine Reparatur unvermeidlich. Daher empfiehlt es sich, sein Handy in einer speziell dafür vorgesehenen Tasche aufzubewahren, die man beim Telefonieren nicht entfernen muss.

Spezielle Vorsicht ist auch bei der Reinigung des Handys geboten: verwenden Sie niemals ein nasses Tuch, um Display und Gehäuse zu behandeln. Feuchtigkeit verursacht Schäden am Handy. Für die Handypflege gibt es spezielle Tücher, die man problemlos bei jedem Handyshop bekommt, online kann man diese natürlich ebenso bestellen, z.B. bei www.handy24.de, www.handy.de etc.


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