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Telekommunikation

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Telefon

EIN TELEFON ZUM SELBERBAUEN

Mancher erinnert sich vielleicht noch an seine Kindheit. Ein selbstgebautes Telefon kann viel Spaß und Freude bereiten. Das Prinzip dahinter ist einfach. Die Vibrationen der Stimme werden über eine Schnur übertragen und können am anderen Ende gehört werden. Nur Sprechen und Hören gleichzeitig, wie bei einem normalen Telefon, ist nicht möglich.
Um ein Telefon selber zu bauen, muss eine Schnur oder ein Draht hergerichtet werden. Dann werden zwei leere Dosen oder auch Joghurtbecher genommen, zwischen die der Draht gespannt wird. Dazu wird in die Dose ein Loch gebohrt, durch das die Schnur durchgezogen und an der anderen Seite verknotet wird. Fertig ist das selbstgebaute Telefon. Noch ein Tipp zum Schluss: Damit das Telefon richtig funktioniert, muss die Schnur möglichst gespannt sein.

(Alle Angaben ohne Gewähr)


DER KLEINE KNIGGE FÜRS TELEFON

Ein Telefon hat Jeder, aber nur die wenigsten können auch rücksichtsvoll damit umgehen. Das fängt damit an, wann und wie man ein Telefon einsetzt, geht dazu über, wie man ein Gespräch führt, und hört damit auf, wann man das Telefon lieber nicht benutzen sollte. Ein paar Hinweise helfen weiter.

- Bevor das Telefon in die Hand genommen wird, sollte überlegt werden, was eigentlich der Anlass des Telefonats ist und was genau besprochen werden soll. Auch sollte geprüft werden, ob die Nummer, die gewählt wird, richtig ist. Wer sich dennoch verwählt, sollte sich kurz und höflich für die Unannehmlichkeit entschuldigen.

- Wenn der Gesprächspartner abhebt, sollte man sich kurz vorstellen und ihn mit dem korrekten Namen (evt. Auch Titel) begrüßen. Ihm dann etwas Zeit für die Antwort zu geben, ist ebenfalls normal. Manchmal ist es auch sinnvoll, zu fragen, ob das Gespräch am Telefon überhaupt gelegen kommt.

- Während des Telefonats sollte klar und deutlich, weder zu laut noch zu leise in das Telefon gesprochen werden. Viele Leute nuscheln oder schreien in das Telefon oder gebrauchen eine künstliche Stimmlage. Das sind alles Dinge, die einem erfolgreichen Gespräch am Telefon im Wege stehen. Oftmals hilft es, wenn man sich andere Person im Geiste vorstellt. Dann fällt es schon viel leichter, mit ihr wie Aug in Aug am Telefon zu reden.

- Wer ein Telefonat beendet, hängt von der jeweiligen Gesprächssituation ab. Sich normal zu verabschieden und vielleicht für das Gespräch am Telefon zu bedanken, ist natürlich ein Muss. Auch ist darauf zu achten, dass das Telefon normal aufgelegt ist. Nichts ist peinlicher, als sich negativ über ein Telefonat zu äußern, obwohl die Verbindung noch besteht.

- Wenn das Telefon bei einem selbst schellt, sollte möglichst schnell abgehoben werden. Wenn es notwendig ist, sollten Gespräche zügig und vertrauensvoll weitergeleitet werden. Das gleiche gilt, wenn Nachrichten für Dritte angenommen werden.

- Den Anrufbeantworter zuerst anzuschalten, um dann zu entscheiden, ob das Telefonat überhaupt geführt werden soll, ist unverschämt. Hinterlegte Nachrichten sollten möglichst bald beantwortet werden.


GRAHAM BELL, DER ERFINDER DES TELEFONS

Graham Bell gilt als einer der Pioniere auf dem Feld der Telekommunikation. Seine größte Tat war aber sicherlich die Erfindung des Telefons. Geboren wurde er als Alexander Graham Bell 1847 in Edinburgh, Schottland. Bevor seine Karriere als Erfinder begann, wanderte er nach Ontario in Kanada aus und ließ sich schließlich in den USA in Boston nieder. Hier entwickelte er auch das Telefon. Bell war zunächst daran interessiert, tauben Menschen zu helfen. Daher kam auch sein Interesse an Morsemaschinen. Ursprünglich wollte er eine multiple Morsemaschine bauen. Die Entdeckung des Telefons gelang dabei eher zufällig. Bell begriff, dass Sprache aus vielen Vibrationen besteht. Nach vielen Experimenten gelang es, diese Vibrationen auf einer Schnur weiterzuleiten. Bell und sein Assistent Watson forschten weiter und entdeckten, dass sich die Vibrationen wieder in Geräusche umwandeln lassen, wenn man eine magnetisch verstärkte Lammelle an das andere Ende der Schnur spannt. Damit war das Telefon erfunden. Das erste Patent für das neue Telefon wurde am 7.März 1876, vier Tage nach Bells 29.Geburtstag, vergeben. Bis heute ist es eines der erfolgreichsten Patente aller Zeiten. Aber der wichtigste Moment in der Entwicklung des Telefons stand noch bevor. Drei Tage nach Vergabe des Patents gelang es zum ersten Mal, Sprache fernmündlich zu übermitteln. Bell und sein Assistent Watson befanden sich in zwei verschiedenen Zimmern. Sie waren gerade dabei, die neue Übertragungsmaschine zu testen, als Bell sich die Flüssigkeit einer Batterie über die Beine schüttete. Daraufhin sprach er die berühmten Worte „Mr. Watson, kommen sie her. Ich will sie sehen“. Watson hörte die Worte an seinem Hörer im anderen Zimmer und kam schnell zu Bell. Das erste Telefongespräch der Welt hatte gerade stattgefunden. Schnell verbreitete sich die Nachricht vom neuen Telefon. Schon 1884 konnte die erste Telefonverbindung über eine lange Distanz von Boston nach New York hergestellt werden. Nach der Erfindung des Telefons stellte Bell weitere Experimente auf dem Feld der Kommunikation an. Graham Bell starb am 2.August 1922 in Baddek, Neu-Schottland.


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