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TV, DVD & HiFi

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DVD

DIE FORMATE DER DVD UND IHRE SPEZIFIKATIONEN

Video-DVD: Videosequenzen bis zu 8 Stunden, hochqualitativ und interaktiv mit 8 Soundspuren und 32 möglichen Untertiteln.

Audio-DVD: Ähnlich der Audio-CD (16bit/44kHz), aber mit einer höheren Auflösung und Sampling-Frequenz (bis zu 24bit/192kHz).

DVD-ROM (read only memory): Wie die CD-ROM ein Speichermedium für den Computer, jedoch mit bis zu 17 GigaByte Speicherkapazität.

DVD-R (recordable): Medium, das nur einmal mit den Datenstrukturen der Formate Video-, Audio-DVD oder DVD-ROM beschrieben werden kann (ca. 4,7GB)

DVD-RAM (random access memory): Wiederbeschreibbares Medium mit bis zu 2,6GB bzw. 5,2GB Speicher pro Seite.

(Alle Angaben ohne Gewähr)


DER PHYSIKALISCHE AUFBAU DER DVD

Alle DVDs bestehen aus zwei 0.6 mm dicken Substratplatten aus Polykarbonat oder einem anderen Kunststoff. Bei der DVD-Pressung werden die Daten-Pits in die Oberfläche des Substrates gestanzt und diese anschließend mit einem reflektierenden Material überzogen. Die beiden Substratplatten werden dann zusammengeklebt, so erhält man eine DVD-Scheibe von 1.2 mm Dicke.

Zweiseitige DVDs: Die Herstellung von zweiseitigen DVDs erfolgt durch das Einstanzen der Daten auf beiden Substratplatten, wobei auch beide mit einer reflektierenden Schicht überzogen werden. Das Zusammenkleben ergibt dann zwei Datenlayer, wovon jeder bis zu 4.7 GB Daten speichern kann.

Zweischichtige DVDs: Hier wird die Datenoberfläche mit einem halbtransparenten/halbreflektierenden Layer überzogen, der 4.27 GB Daten speichern kann. Dieser halbreflektierende Layer wird mit einer dünnen Schicht transparenten Polymers überzogen. Die Daten-Pits des zweiten Layers werden in diese Schicht gepresst und anschließend mit einem reflektierenden Material überzogen, was den zweiten Datenlayer bildet.


DVD - DIE GESCHICHTE EINER VIELSEITIGEN SCHEIBE

Die Entwicklung der DVD (Digital Versatile Disc = digital vielseitige Scheibe) hat ihre Grundlage in der CD-Technologie. Die zukunftsweisende Einführung der Audio Compact Disc im Jahre 1982 und der CD-ROM im Jahre 1985 hat die 12 cm große Scheibe zu dem populärsten Universalträger für Musik, Daten und Multimedia gemacht.

Im Bereich der Video-Wiedergabe stieß die CD jedoch schnell an ihre Grenzen. Um die Entwicklung voranzutreiben, wurde Anfang der 90er Jahre ein Komitee aus Hollywoods Unterhaltungsindustrie, der Computerindustrie und den führenden Unterhaltungselektronik-Anbietern gebildet, um den ‚großen Bruder’ der CD zu definieren. Dem heute unter dem Namen DVD-Konsortium bekannten Zusammenschluss war es, neben der technischen Weiterentwicklung ebenso wichtig, die Fehler bei der Einführung der Videokassette (Beta vs. VHS) nicht zu wiederholen.

Im Dezember 1995 einigte man sich schließlich auf die generellen Standards der neuen Disc. Die DVD wurde geboren. Damit erhält der Konsument höchste digitale Bildqualität mit digitalem Surround-Sound auf einer interaktiven Disc, die für die Unterhaltung zu Hause, genauso wie für PC-Welt Verwendung findet.
Das Erscheinungsbild als auch das Speicherungsprinzip ist dem der CD sehr ähnlich: kleine Vertiefungen, so genannte Pits, auf einer reflektierenden Oberfläche, die von einem Laser abgetastet und gelesen werden können. Vorteil der DVD aber: sie hat eine viel höhere Speicherkapazität, kann so bis zu 25mal mehr Daten speichern als eine CD. Diese extreme Speicherkapazität im Bereich von 3.95 GB bis zu 17.08 GB liegt einerseits an den äußerst kleinen Abständen zwischen den Tracks und den winzigen Pits (die kleinsten haben eine Länge von nur 4 µm = 0.004 mm).
Darüber hinaus können DVDs auf zwei Seiten Informationen speichern und zudem pro Seite sogar zwei Informationsebenen enthalten. Nicht nur die enorme Erhöhung der Speicherkapazität einer DVD setzt neue Maßstäbe, auch die Datentransferrate, die Datensicherheit bzw. Datenstabilität ist auf einer DVD zehnmal besser als bei einer herkömmlichen CD.


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