BEI SCHÖNEM WETTER BLEIBT DER FERNSEHER AUS
Zwei Forscher haben nachgewiesen, dass der Fernsehkonsum weniger
von schlechten Programminhalten motiviert wird als gedacht. Vielmehr
lässt sich eine deutliche Abhängigkeit von der Wetterlage
aufzeigen.
Stefan Schmitt und Armin Roth haben die Ergebnisse einer 5-jährigen
Studie jetzt in dem Fachmagazin „Medien- und Kommunikationswissenschaft“ veröffentlicht.
An Hand von tausenden von Daten zeigte sich deutlich, dass
die Entscheidung, ob der Fernseher eingeschaltet wird oder nicht,
unter anderem von Temperatur, Jahreszeit und anderen Wetterkonstanten
abhängt. Die Wissenschaftler der Universität Dortmund
konnten nachweisen, dass der Fernseher an sonnigen und warmen
Tagen weniger lang einschaltet wird. Jedes Grad mehr auf dem
Thermometer führt im Durchschnitt zu 1,4 Minuten weniger
Fernsehen. In Frühlings- und Sommermonaten ist die Abhängigkeit
vom Wetter deutlicher als in Winter- und Herbstmonaten.
(Nachricht vom 01.03.2003)
(Alle Angaben ohne Gewähr)
SPIEGLEIN AN DER WAND MIT FERNSEHER
Eine interessante Mischung zwischen Fernseher und Spiegel
wurde jetzt in England auf den Markt gebracht. Wenn der Fernseher
nicht eingeschaltet ist, lässt sich das neue Gerät
als Spiegel nutzen und geht in der gewöhnlichen Einrichtung
auf. Schaltet man das Gerät an, ist auch ein so genannter „Split
Screen“ Betrieb möglich. Der Zuschauer kann gleichzeitig
sein Spiegelbild betrachten und den Spielfilm im Fernseher verfolgen.
Selbstverständlich kann das neuartige Produkt auch nur
als Fernseher eingesetzt werden.
Den Fernseher mit Spiegel gibt es In Deutschland noch nicht. Die
Testphase beschränkt sich zunächst auch auf Großabnehmer
wie Hotels und Gaststätten. Weiterentwicklungen, wie eine wasserfeste
Version des neuen Fernsehermodells, sind geplant.
(Nachricht vom 26.02.2004)
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