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Games

GESCHICHTE DER VIDEO- UND COMPUTERSPIELE

Die Anfänge der Video- und Computerspiele lassen sich auf das Jahr 1962 zurückverfolgen, als der amerikanische Informatiker Steve Russell am Massachusetts Institute of Technology (MIT) mit der Weltraumschlacht „Space War“ das erste Computerspiel programmierte und das Spiel sich auf den Rechnern der Universitäten breit machte. Im Jahr 1966 entwickelte der in den USA lebende Deutsche Ralph Baer das erste Heimvideospiel. Von „Space War“ beeindruckt, fertigte Nelson Bushnell 1972 den ersten Videospielautomaten, der den Grundstein für den Computerspielgiganten Atari darstellte.

1975 entwickelte Texas Instruments den ersten „Large Scale Integration“-Chip, der sich enorm auf die Entwicklung der Videospielkonsolen auswirkte. 1976 erschien das Atari VCS, das auf dem Weltmarkt gigantische Verkaufszahlen erzielte.

Ab 1982 drängten sich große Firmen aus der Elektronik- und Spielzeugindustrie auf den Videospielmarkt. Der Barbie-Hersteller Mattel und CBS wetteiferten um die Gunst der Kunden. Das konnte allerdings nicht verhindern, dass der Videospielmarkt in den USA zusammenbrach. Es begann der Siegeszug der Heim- und Personalcomputer, die sich als die wichtigsten „Spielmaschinen“ durchsetzten. 1989 vermarktete Nintendo das tragbare Videospielsystem „Game Boy“ zusammen mit einer Umsetzung des russischen Computerspiels „Tetris“.

(Alle Angaben ohne Gewähr)


LEXIKON FÜR COMPUTERSPIELE

Computerspiele gehören bei den heutigen Jugendlichen mit zur Freizeitgestaltung wie Kino, Ausgehen und Sport. Sogar die Filmbranche hat den Unterhaltungswert von Helden und Antihelden der Computerspiele erkannt und bringt seit einigen Jahren verstärkt starbesetzte Streifen zu Computerspielen ins Kino. „Mortal Kombat“, „Tomb Raider“ und „Final Fantasy“, um nur einige Beispiele zu nennen. Aber wer kennt schon alle wichtigen Hersteller, Spiele und Erfinder? Wer weiß, wann das erste God-Game oder der erste Ego-Shooter auf den Markt kam und wer die Spielkonsole entwickelt hat? Das „Lexikon der Computerspiele“, das jetzt neu auf dem Markt erhältlich ist, informiert über alle wichtigen Entwicklungen aus über 40 Jahren Computer-Spielgeschichte. Neben Personen, Firmen, Technik und Genres werden auch die Spiele selbst ausführlich beschrieben.

Viele interessante Geschichten rund um Computerspiele sowie ausführliche Erklärungen zu Begriffen wie »Jugendschutz« und »Computermagazine« vervollständigen das Lexikon, das zum ersten Mal einen umfassenden Überblick über die Computerspiel-Branche und ihre Produkte gibt. Wortdefinitionen, Internet-Adressen von Herstellern, Spiele und Fan-Sites runden die Lexikon-Einträge ab.

Das Lexikon der Computerspiele ist das erste umfangreiche Werk, das die Entwicklung und die Macher im Hintergrund einer der umsatzstärksten Branchen der Unterhaltungs-Industrie genauer analysiert. Vom allerersten Spiel „Tennis For Two“ über die erste Spielkonsole Odyssey und das berühmte „Pong“ bis zu aktuellen Serien wie „Tomb Raider“ werden alle wichtigen Spiele und Technologien bearbeitet. Thematisiert werden Sachen wie die Firmengeschichte von Atari, der Boom der 80er Jahre, bis zu aktuellen Stars der Szene. Außerdem enthält das Lexikon auch Kurzbiographien über die Designer, Programmierer, Grafiker und Musiker, die die virtuellen Abenteuer auf den Bildschirmen zum Leben erwecken.

Christian Wirsig (30) studierte in München Tontechnik und arbeitete währenddessen drei Jahre als Redakteur der Zeitschrift „KEYS – Musik und Computer“. Seine ersten Erfahrungen mit Computern und Computerspielen machte er bereits Mitte der 80er Jahre und produzierte wenige Jahre später zusammen mit Freunden Demos und Spiele, zu denen er die Musik schrieb und Grafiken kreierte. Seit 2001 ist er selbstständiger Multimedia-Produzent, schreibt Artikel für verschiedene Magazine und produzierte neben eigenen Audio-CDs auch Musik für kleinere Computerspiele. Mit dem Lexikon der Computerspiele beantwortet Christian Wirsing viele Fragen und Unklarheiten der Branche.

Das große Lexikon der Computerspiele, ISBN 3-89602-525-2,Label Lexikon Imprint Verlag


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