NINTENDO HOLT AUF
Nintendo meldet sich mit der Vorstellung des Gameboy-Nachfolgers „Nintendo
DS“ auf dem Markt zurück. Auf der diesjährigen
Messe der Computer- und Videospielbranche „E3“ in
Los Angeles war die neue mobile Spielkonsole die absolute Attraktion. „Nintendo
DS“ soll die Gameboy-Serie ablösen, die weltweit fast
170 Millionen mal verkauft wurde und Nintendo zum Marktführer
bei mobilen Spielen gemacht hat. Der „DS“ spielte
auf der „E3“ sogar Sonys lang erwartete Playstation
Portable (PSP) an die Wand. „Nintendos DS“ wird gegen
Ende des Jahres in Japan und USA im Handel erhältlich sein,
in Europa Anfang 2005. Er ist seit Jahren die erste wirkliche
Innovation bei mobilen Konsolen. Das Gerät bietet nicht nur
mehr Grafikleistung und schnellere Prozessoren, sondern hat zusätzlich
auch zwei getrennt ansteuerbare Bildschirme, die ein völlig
neues Spielkonzept ermöglichen.
(Nachricht vom 24.05.2004)
(Alle Angaben ohne Gewähr)
HANDY ALS SPIELKONSOLE
Der N-Gage QD von Nokia ist Handy, Videospiel, Radio und MP3-Player
in einem. Dem Gerät beigelegt ist eine 64MB Speicherkarte,
die rund 15 MP3 Songs speichern kann. Die Spiele gibt es auf Multimediacards,
die man bei Bedarf in den „Hot-Swap-Steckplatz“ einlegen
muss. Die Bedienung des Geräts beim Spielen ist äußerst
praktisch und erinnert an einen Gameboy. Laut Angaben von Nokia
wird das N-Gage QD mit Vertrag zunächst zum Preis von 49,99
Euro angeboten.
(Nachricht vom 01.06.2004)
ZENSUR FÜR VIDEOSPIELE
Obwohl sich das kommunistische China so langsam an den Westen
anzunähern scheint, gibt es dort in der Presse- und Meinungsfreiheit
noch starke Einschränkungen. Alle Medien werden nämlich
auf kritische Inhalte untersucht. Auch Video- und Computergames
sind von diesen Zensuren betroffen. Eine „Kommission zur Überwachung
von Spielen“ ist für diese Aufgabe zuständig.
Diese Kommission wurde gegründet, nachdem im Strategiespiel „Hearts
Of Iron“ ein unabhängiges Tibet erwähnt wurde,
was in China als blanke Geschichtsfälschung gewertet und
deshalb zensiert wurde. Von diesen Restriktionen sind beispielsweise
auch Internetcafe-Betreiber betroffen, die im Falle einer Missachtung
entsprechender Verbote mit hohen Bestrafungen rechnen müssen.
(Nachricht vom 04.06.2004)
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